Archiv der Kategorie: Thema Japan

In diese Kategorie sind alle Beiträge einzuordnen die sich mit dem Thema Japan beschäftigen.

Traditionelle Theaterkünste, Zen und die Künste, Postwesen, Verkehrsmittel und Handel.

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Konzeption:
Um wichtige Elemente aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten zu können, bietet dieses Bildwörterbuch Quer- und Längsschnitte durch den gesamten japanischen Kulturraum. Teilweise handelt es sich um kurze Fragmente von besonderer Bedeutung, während zu anderen Themen ausführliche Erläuterungen gegeben werden, insbesondere zu Sachverhalten, die für das tiefere Verständnis der japanischen Gesellschaft unabdingbar sind. So wird beispielsweise das Thema „Schiff“ detaillierter erläutert als „Ikebana“, weil Schiffe für die wirtschaftliche und militärische Entwicklung Japans von großer Bedeutung waren und Ikebana als typisch japanisches Kulturerbe schon oft thematisiert wurde. Auch werden zum Beispiel Sänften eingehend behandelt, weil sie die gesellschaftliche Struktur, den Rang des Transportierten und die herrschaftlichen Kontrollmechanismen widerspiegeln.
Als Umschrift für japanische Namen und Begriffe wird das modifizierte Hepburn-System mit Dehnungsstrichen verwendet.
In Fällen, in denen es für die japanischen Stichwörter keine eindeutige bzw. aussagekräftige Entsprechung im Deutschen gibt, wurde eine zusätzliche Erklärung eingefügt.
Das deutsche und das japanisches Register erleichtern das schnelle und gezielte Nachschlagen.
Watanabe-Rögner, Yoshiko :   Bildwörterbuch zur Einführung in die japanische Kultur .   Bd.2 .
Traditionelle Theaterkünste, Zen und die Künste, Postwesen, Verkehrsmittel und Handel .   2015 .   260 S.   240 mm .
978-3-87548-725-1
Buske
GEB        48.00 EUR    

Architektur und Religion. Bildwörterbuch zur Einführung in die japanische Kultur.

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Zu ausgewählten Themen werden dem Benutzer typische Gegenstände, Ereignisse, Begriffe usw. mithilfe von Illustrationen und prägnanten Erklärungen näher gebracht, sodass Nicht-Japaner verstehen oder erahnen können, welche Gedanken, historischen Fakten, Glaubensvorstellungen, Fantasien usw. sich hinter dem japanischen Alltag verbergen. Dieses Wissen ist nicht zuletzt für alle wichtig, die zum Beispiel im ökonomischen oder wissenschaftlichen Austausch mit Japan stehen.

Aus dem Inhalt:
Gebäude und Gärten: Entwicklung der japanischen Häuser „Machiya“-Stadtreihenhäuser Adelspalast aus der „Heian“-Zeit Wohnhaus des lokalen Krieger-Landadels Typologie des „Shoin“-Studier- und Empfangszimmers Bauernhäuser Geschäftshäuser seit der „Edo“-Zeit Japanische Gärten Schlösser Tore und Türen Dächer „Shinto“-Schrein Tempel Zeitgenössisches Wohnhaus Restaurant („Sushi“-Bar).
Religion und Volksglauben: Volksglauben und „Shinto“ Buddhismus Weitere religiös motivierte Rituale „Shinto“-Zeremonien Buddhistische Feste und Rituale Trauerfeiern Gräber Höllen- und Paradiesvorstellungen Vorstellungen der Geister und Gespenster Register Zeittafel Landkarte.

Watanabe-Rögner, Yoshiko :   Bildwörterbuch zur Einführung in die japanische Kultur .  
Architektur und Religion .   2008 .   205 S.   m. zahlr. Zeichn. .   24,5 cm .
978-3-87548-346-8    
Buske
GEB        34.90 EUR

Philipp Franz von Siebold

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1823 landet der Arzt Dr. Philipp Franz von Siebold aus Würzburg in Japan. Er soll nicht nur medizinische Kenntnisse bringen, sondern insgeheim ein wenig die Lage von Staat und Gesellschaft ausspionieren. Zu dieser Zeit dürfen nur Holländer auf der Insel Dejima im Hafen von Nagasaki Handel treiben, sodass er sich als Holländer ausgibt, um die Insel betreten zu können.

Die Männer dort müssen sich zu einem Leben mit wenig Abwechslung bequemen. Dazu gehören die japanischen Kurtisanen, die als einzige Frauen auf die Insel kommen dürfen. Auch Siebold hat eine „Frau auf Zeit“ in seinem Haus. Für ihn bleibt aber das wichtigste, seinen wissenschaftlichen Neigungen leben zu können.

Als Arzt begleitet er die Delegation des kaufmännischen Leiters der Faktorei über die Tokaido in die Hauptstadt des Reiches Edo (heute Tokyo).

Dort lernt er den greisen Maler Katsushika Hokusai kennen, der für die Holländer Malereien angefertigt hat. Hokusai zeigt ihm ein ganz anderes Japan. In langen Gesprächen öffnet ihm der Maler die Augen für die Schönheit der Natur, die für den jungen Mann bis dahin nur ein Objekt der Erforschung war. Dafür schenkt ihm Siebold die Farbe „Berliner Blau“, die Hokusai und nach ihm andere Maler begeistert und zur „blauen Periode“ der japanischen Holzschnittkunst führt.

Durch ihn erliegt Siebold der erotischen Verführung japanischer Holzschnitte und hat mit seiner „Frau auf Zeit“ im Jahr danach eine Tochter, die er bei seiner Abreise zurücklassen muss.

Hirner, Andrea :   Die blaue und die rote Seite des Lebens .  
Was Dr. Philipp Franz von Siebold von Meister Hokusai lernte .   1. Aufl.    356 S. – 19,0 x 12,5 cm
978-3-7375-4833-5    
epubli –
Pb        14.95 EUR

Zimmer frei in Nagasaki

faye

Faye, Éric :   Zimmer frei in Nagasaki .   
Roman .   Ausgezeichnet mit dem Grand prix du roman de L‘ Academie francaise 2010 .   Übersetzung: Deininger, Bettina .   unveränd. Ausg. .   2014 .   112 S.   205 mm .   
978-3-9814617-2-5    
 austernbank verlag 
GEB        16.90 EUR

Shimura Kobo wird stutzig, als Essen aus seinem Kühlschrank verschwindet. Mit List entdeckt er die Ursache. Dass er fast ein Jahr mit einer Unbekannten zusammengelebt haben soll, ohne es zu bemerken, trifft den Meteorologen wie ein Orkan. Das psychologische Porträt zweier Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten und die doch die gleiche Sehnsucht verbindet.
Éric Faye erhielt für diesen Roman den bedeutenden Literaturpreis Grand Prix de l Académie Française. Zum ersten Mal wird ein Werk des Schriftstellers ins Deutsche übersetzt.

Japanisches Bayern

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Andrea Hirner :   Japanisches Bayern .   

978-3-89129-665-3     
 Iudicium 
16.80 EUR

Durch seine lange Abschließung war Japan im 19. Jahrhundert weitgehend unbekannt, „so fern wie der Mann im Mond“. Und das, obgleich im 17. und 18. Jahrhundert jesuitische Bühnen in ganz Bayern Dramen mit japanischen Helden aufgeführt hatten. Doch nach 1860 gab es wieder zahlreiche Kontakte in der Politik, in der Wissenschaft, Kunst und in der Wirtschaft, und Bayern wurde schon damals zu einem Anziehungspunkt für japanische Besucher. Vom Würzburger Philipp Franz von Siebold angefangen über Mori Ogais Novelle über Ludwig II., den Japonismus in München bis zum Asyl von Thomas Manns Schwager in Japan, das fernöstliche Reich ist in vielerlei Hinsicht mit Bayern eng verbunden. Wie sich diese Kontakte bis zum Zweiten Weltkrieg entwickelten, und wie die japanischen Busucher Bayern sahen, erlebten und oft auch ein literarisches Denkmal setzten, das ist Inhalt dieses Buches.

Heitere Haiku. Japanisch/Deutsch

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„Herr Affe, wie geht’s?“ .  
Heitere Haiku. Japanisch/Deutsch .   Herausgegeben von Klopfenstein, Eduard; Ono-Feller, Masami .   Übersetzung: Klopfenstein, Eduard .   2015 .   104 S.   152 mm .
978-3-15-011014-0     
Reclam, Ditzingen
GEB        9.80 EUR

Für gewöhnlich wird das Haiku, aufgrund seiner hochkonzentrierten und strengen Form, mit dem Zen-Buddhismus in Verbindung gebracht. Aber es wäre in Japan nicht zur Volksdichtung geworden, wenn es sich darin beschränkte. Haiku ist auch lebendige Vielfalt. Was Basho und seine Gefolgsleute in der ursprünglichen Form der Kettendichtung darstellten, war bunt, war auch Heiterkeit, Freude, Alter, Trauer, Krankheit, Wissenschaft, Liebe, Einklang mit der Natur, mit den Jahreszeiten, der Pflanzen- und Tierwelt. Dieser Band widmet sich der unbeschwerten Seite des Lebens und dem dichterischen Zugang zu ihr durch das heitere, humorvolle, leichtfüßige Haiku.

Die Kanji lernen und behalten

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Heisig, James W. ; Rauther, Robert :   Die Kanji lernen und behalten, 1 – 3 Bdn. .  
Neue Folge .   Klostermann RoteReihe   2013 .   1334 S.   20,5 cm .   In Schmuckhülse .
978-3-465-04191-7
Klostermann
KT        65.80 EUR

Das komplette dreibändige Kanji-Lehrwerk von James W. Heisig und Robert Rauther zum Sonderpreis! Lernen Sie die japanischen Schriftzeichen und meistern Sie damit die wohl größte, unüberwindbar geglaubte Hürde beim Erlernen des Japanischen. Mit diesem ausgereiften, weltweit erfolgreichen Konzept, das speziell auf die Bedürfnisse westlicher Japanischlernender zugeschnitten ist, gelingt das ohne ermüdendes Pauken und stumpfsinnige Wiederholungen. Durch Assoziation der Schriftzeichen und ihrer Teile mit phantasievollen Erzählungen und menemotechnischen Elementen, lernen und behalten! Sie Bedeutung und Schreibweise von insgesamt 3.000 Kanji in erstaunlich kurz(weilig)er Zeit und werden systematisch durch die vielfältigen Lesungen geführt. Diese Anzahl enthält alle Zeichen der offiziellen Liste des japanischen Erziehungsministeriums (Stand: 2010, „Neue Folge“) sowie gut 800 weitere für fortgeschrittene Kenntnisse. Auf diese Weise lassen sich in absehbarer Zeit die Kanji-Kenntnisse erwachsener Japaner erreichen.
„Dass die japanische Sprache und mit ihr die Schrift erlernbar ist, haben schon viele vor uns bewiesen. Dass es aber auch einfach, zügig und zudem auch noch unterhaltsam sein kann, war bisher nicht bekannt.“
www.edo-tokyo.de
Autorenportrait

James W. Heisig, Professor für Religionsphilosophie, promovierte in Cambridge und unterrichtete an Universitäten in den U.S.A., Lateinamerika und Spanien. Seit 1978 ist er ständiges Mitglied des Nanzan-Instituts für Religion und Kultur in Nagoya, Japan, dem er von 1991 bis 2001 als Direktor vorstand.