Schlagwort-Archive: japan

Am Meer ist es wärmer

Ein Fischerdorf, zwei Bahnstunden von Tokio entfernt: Manazuru. Jenes Wort schrieb Keis Ehemann in sein Tagebuch, bevor er sie für immer verließ. Warum hat er sie damals im Stich gelassen, und wohin ist er gegangen? Keis Liebe zu ihrem Mann ist immer noch grenzenlos, und so versucht sie, dem Rätsel seines Verschwindens auf die Spur zu kommen. Eine geheimnisvolle Unbekannte scheint dabei mehr als sie selbst zu wissen. Hiromi Kawakami, einer der populärsten Autorinnen in Japan, gelingt es in ihrem Roman meisterhaft, die Grenze zwischen Realität und Unwirklichkeit zu übertreten.

Kawakami, Hiromi : Am Meer ist es wärmer .

Eine Liebesgeschichte . Aus d. Japan. v. Ursula Gräfe u. Kimiko Nakayama-Ziegler . 2010 . 207 S. 21 cm .

978-3-446-23553-3

– Hanser –

GEB 17.90 EUR

Die Journalistin

Die Journalistin – ein spannender und satirischer Roman über das Presse- und Zeitungsmilieu und die undurchschaubaren Verknüpfungen in Gesellschaft und Politik. Ein aktuelles und ironisches Porträt nicht nur der modernen japanischen Gesellschaft.

Maruya, Saiichi : .

Roman. Nachw. v. Irmela Hijiya-Kirschnereit . 1997 . 341 S. 20,5 cm .

978-3-458-16843-0

– Insel, Frankfurt –

GEB 10.45 EUR

Naokos Lächeln

Den „kühnsten und bedeutendsten Autor Japans“ nannte die NEW YORK TIMES den Romancier Haruki Murakami. Seine Bücher gehören zu den erfolgreichsten der japanischen Nachkriegsliteratur und sind in 30 Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft. Als der Roman „Naokos Lächeln“ erschien, wurde diese wunderbar sentimentale Liebesgeschichte sofort ein Bestseller in Murakamis Heimat. Die Geschichte des ernsten Toru und seiner Liebe zur unberührbaren, geheimnisvollen Naoko nahm die Leser gefangen und berührte sie tief. Wie so oft bei Murakami geht es um die schweren Fragen des Lebens, aber es liest sich federleicht und wunderbar sentimental.

Murakami, Haruki : Naokos Lächeln .

Nur eine Liebesgeschichte . Roman . Aus d. Japan. v. Ursula Gräfe . btb Bd.73050 . 2003 . 415 S. 19 cm .

978-3-442-73050-6

– btb –

KT 10.00 EUR

Q-zehn-vier-und-achtzig

1984. Aomame hat zwei verschieden große Ohren. Beim Rendezvous mit einem reichen Ölhändler zückt sie eine Nadel und ersticht ihn – ein Auftragsmord, um altes Unrecht zu sühnen. Tengo ist Hobby-Schriftsteller. Er soll einen Roman der exzentrischen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, damit sie einen Literaturpreis bekommt. Der Text ist äußerst originell, aber schlecht geschrieben – ein riskanter Auftrag. Aomame wundert sich, warum die Nachrichten ihren Mord nicht melden. Ist sie in eine Parallelwelt geraten? Um diese Sphäre vom gewöhnlichen Leben im Jahr 1984 zu unterscheiden, gibt Aomame der neuen, unheimlichen Welt den Namen 1Q84.

Autorenportrait

Haruki Murakami, geboren 1949 in Kyoto, die Eltern sind Lehrer für japanische Literatur. Studium der Theaterwissenschaften und des Drehbuchschreibens in Tokyo, aufkeimendes Interesse an amerikanischer Literatur und Musik. 1974 Gründung des Jazzclubs „Peter Cat“, den er bis 1982 betreibt. 1978 erste erfolgreiche Buchveröffentlichung. In den 80er Jahren dauerhaft in Europa ansässig (u. a. in Frankreich, Italien und Griechenland), geht er 1991 in die USA, ehe er 1995 nach Japan zurückkehrt. 2006 erhielt Haruki Murakami den Franz-Kafka-Literaturpreis. 2009 wurde ihm der Jerusalem Prize für sein literarisches Werk verliehen.

Murakami, Haruki : 1Q84 .

Roman . Aus d.Japan. v. Ursula Gräfe . 2010 . 1021 S. 21,5 cm .

978-3-8321-9587-8

– DuMont Buchverlag –

GEB 32.00 EUR

Genji Monogatari

“ Die Geschichte vom Prinzen Genji ist ein abgründiges, uns fremd erscheinendes Buch, ein literarisches Ereignis, das von sehr weit her kommt. Man sollte sich diesem Roman nähern, wie man ein fernes Land bereist: mit Respekt, Staunen und einer guten Portion Zurückhaltung. Dann wird man sich wirklich darauf einlassen können und den Zauber einer verschollenen Welt darin aufsteigen sehen. Die uns so manches über unsere eigenen Verstrickungen erzählt, über das Jahrtausend hinweg, das sie von uns trennt.“ (Dresdner Neueste Nachrichten)

Murasaki : Die Geschichte vom Prinzen Genji, 2 Bde. .

Wie sie geschrieben wurde um das Jahr eintausend unserer Zeitrechnung . Nach d. engl. Übertr. v. Arthur Waley. Deutsch v. Herberth E. Herlitschka . Insel Taschenbücher Nr.1659 . 1995 . 611, 583 S. 18 cm .

978-3-458-33359-3

– Insel, Frankfurt –

KT 25,00EUR – 2 Bände

Das Kopfkissenbuch (Manesse)

Ein Bündel edlen Papiers diente der Hofdame Sei Shonagon als Notizbuch, in das sie schrieb, was man sonst nur seinem Kissen anvertrauen würde: ihre vom Augenblick inspirierten Gedanken, ihre Stimmungen und Erlebnisse. So entstand ein heute ebenso faszinierendes wie anmutiges Skizzenheft über das Leben am japanischen Hof um das Jahr 1000.

Das Makura no Sôshi, „Das Skizzenbuch unterm Kopfkissen“, stammt aus der späten Heian-Zeit (898 1186), in der die japanische Literatur nicht zuletzt dank der Hofdame Sei Shonagon einen bemerkenswerten Aufschwung nahm. Aus einer literarisch und wissenschaftlich hochbegabten Familie stammend ihr Vater war ein damals bekannter Dichter , trat sie in ihrem sechsundzwanzigsten Lebensjahr in den Dienst der Kaiserin Sadako und verbrachte ein Jahrzehnt bis zu deren Tod im Hofdienst.

Sei Shonagons Beobachtungen zu Natur und Menschen überraschen durch gleichermaßen vorurteilsfreie Originalität wie große Belesenheit. Mit ihren lebendigen, ungezwungenen Improvisationen voller Witz und Scharfsinn schuf sie die literarische Gattung zuihitsu, und zeichnete „dem Pinsel folgend“ all das auf, was ihr im Augenblick bemerkenswert erschien. In Japan ahmten Dichter, Schriftsteller und Priester sie nach, ohne jedoch jemals wieder die Ursprünglichkeit und Feinheit ihres Vorbildes zu erreichen.

Sei Shonagon : Das Kopfkissenbuch einer Hofdame .

Aus d. Japan. übers. u. hrsg. v. Mamoru Watanabe . Manesse Bibliothek der Weltliteratur 2004 . 306 S. m. Illustr. v. Masami Iwata. . 15,5 cm .

978-3-7175-1364-3

– Manesse –

LN 17.95 EUR

Das Kopfkissenbuch (Insel-Bücherei)

Sei Shonagon (ca. 966-nach 1010) stammte aus einer literarisch und wissenschaftlich hochbegabten Familie – ihr Vater war ein bekannter Dichter. Mit sechsundzwanzig Jahren trat sie in den Dienst der Kaiserin Sadako und verbrachte ein Jahrzehnt bis zu deren Tod im Hofdienst.

Sei Shonagon : Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon .

Insel Bücherei Nr.998 . 14. Aufl. . 2007 . 115 S. m. Vign. . 18,5 cm .

978-3-458-08998-8

– Insel, Frankfurt –

GEB 14,00 EUR

Mutter, wo bist du

Im Alter von zwei Jahren verliert ein Junge seine Mutter. Spät erst erfährt er, dass sein Vater mit einer anderen Frau verheiratet ist, und dass seine Mutter nur dessen Geliebte war. Der Vater hält die Existenz dieser Frau und der drei aus diesem Verhältnis entsprungenen Kinder geheim, bis der Protagonist sieben Jahre alt ist. Dann nimmt die Ehefrau des Partners die Kinder auf und zieht sie groß. Alles, was dem Jungen etwas über seine wahre Mutter verrät, sind eine alte Fotografie, ein Brief von ihr an eine Tante und die zerstreuten Erinnerungen, die seine älteren Geschwister mit ihm teilen. Erst Jahrzehnte später gelingt es ihm, ihr Bild aus Bruchstücken der Vergangenheit zusammenzufügen. Ein berührender und bewegender Roman.

Aono, Soh : Mutter, wo bist du .

Roman. Ausgezeichnet mit dem Yomiuri-Literaturpreis ausgezeichnet 1992. Mit e. Nachw. v. Eduard Klopfenstein . Übersetzung: Thomas Eggenberg . Japan-Edition 2009 . 272 S. 22 cm .

978-3-86124-906-1

– edition q –

GEB 24.90 EUR

Im Tempel der Wildgänse

November 1934. Der Abt des Kohoan-Tempels verschwindet spurlos. Hat er sich trotz seines fortgeschrittenen Alters auf eine spirituelle Wanderung begeben? Oder ist er betrunken im Wald verunglückt? Zuletzt gesehen wurde er nur von seiner Geliebten, die heimlich mit ihm im Kloster lebte, und von einem jungen Novizen, dessen Herkunft ein dunkles Geheimnis umgibt Haben die beiden etwas mit dem Verschwinden des Abts zu tun?Mizukami Tsutomu (1919 2004), ist einer der bekanntesten Schriftsteller Japans. Seine Eltern gaben ihn mit neun Jahren in die Obhut eines Klosters, aus dem er bald floh. Seine Jugend verbrachte er als Gelegenheitsarbeiter. Die Erfahrung von Armut und Ausgegrenztheit bestimmte sein späteres literarisches Schaffen, mit dem er es in seiner Heimat zu großem Ruhm brachte. Seine Romane und Erzählungen wurden zu vielfach preisgekrönten Bestsellern.

Mizukami, Tsutomu : Im Tempel der Wildgänse .

Roman. Mit e. Nachw. v. Eduard Klopfenstein . Übersetzung v. Verena Werner . Japan-Edition 2008 . 153 S. 22 cm .

978-3-86124-904-7

– edition q –

GEB 19.90 EUR

Sanshiros Wege

Der 23-jährige Sanshiro kommt um 1900 zum Studium aus der Provinz nach Tokyo, wo er eine Welt kennen lernt, die ihm fremd ist: hektisch, unverbindlich und spannend zugleich. Aufgewachsen in einem festen und traditionsbewussten Familienverband kommt Sanshir mit revolutionären Gedanken in Berührung, die ihn faszinieren und sein Weltbild umkehren und mit Frauen. Aber neben dem modernen Individualismus und seiner neu erlangten Freiheit spürt Sanshir zum ersten Mal in seinem Leben Einsamkeit und erfährt, was es bedeutet, auf sich allein gestellt zu sein.

Quelle: KNV

Natsume, Soseki : Sanshiros Wege .

Roman . Aus d. Japan. übertr. u. m. e. Nachw. v. Christoph Langemann . Japan-Edition 2009 . 270 S. 22 cm .

978-3-86124-908-5

– edition q –

GEB 24.90 EUR