Archiv der Kategorie: Thema Japan

In diese Kategorie sind alle Beiträge einzuordnen die sich mit dem Thema Japan beschäftigen.

Philipp Franz von Siebold

hirner02

1823 landet der Arzt Dr. Philipp Franz von Siebold aus Würzburg in Japan. Er soll nicht nur medizinische Kenntnisse bringen, sondern insgeheim ein wenig die Lage von Staat und Gesellschaft ausspionieren. Zu dieser Zeit dürfen nur Holländer auf der Insel Dejima im Hafen von Nagasaki Handel treiben, sodass er sich als Holländer ausgibt, um die Insel betreten zu können.

Die Männer dort müssen sich zu einem Leben mit wenig Abwechslung bequemen. Dazu gehören die japanischen Kurtisanen, die als einzige Frauen auf die Insel kommen dürfen. Auch Siebold hat eine „Frau auf Zeit“ in seinem Haus. Für ihn bleibt aber das wichtigste, seinen wissenschaftlichen Neigungen leben zu können.

Als Arzt begleitet er die Delegation des kaufmännischen Leiters der Faktorei über die Tokaido in die Hauptstadt des Reiches Edo (heute Tokyo).

Dort lernt er den greisen Maler Katsushika Hokusai kennen, der für die Holländer Malereien angefertigt hat. Hokusai zeigt ihm ein ganz anderes Japan. In langen Gesprächen öffnet ihm der Maler die Augen für die Schönheit der Natur, die für den jungen Mann bis dahin nur ein Objekt der Erforschung war. Dafür schenkt ihm Siebold die Farbe „Berliner Blau“, die Hokusai und nach ihm andere Maler begeistert und zur „blauen Periode“ der japanischen Holzschnittkunst führt.

Durch ihn erliegt Siebold der erotischen Verführung japanischer Holzschnitte und hat mit seiner „Frau auf Zeit“ im Jahr danach eine Tochter, die er bei seiner Abreise zurücklassen muss.

Hirner, Andrea :   Die blaue und die rote Seite des Lebens .  
Was Dr. Philipp Franz von Siebold von Meister Hokusai lernte .   1. Aufl.    356 S. – 19,0 x 12,5 cm
978-3-7375-4833-5    
epubli –
Pb        14.95 EUR

Zimmer frei in Nagasaki

faye

Faye, Éric :   Zimmer frei in Nagasaki .   
Roman .   Ausgezeichnet mit dem Grand prix du roman de L‘ Academie francaise 2010 .   Übersetzung: Deininger, Bettina .   unveränd. Ausg. .   2014 .   112 S.   205 mm .   
978-3-9814617-2-5    
 austernbank verlag 
GEB        16.90 EUR

Shimura Kobo wird stutzig, als Essen aus seinem Kühlschrank verschwindet. Mit List entdeckt er die Ursache. Dass er fast ein Jahr mit einer Unbekannten zusammengelebt haben soll, ohne es zu bemerken, trifft den Meteorologen wie ein Orkan. Das psychologische Porträt zweier Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten und die doch die gleiche Sehnsucht verbindet.
Éric Faye erhielt für diesen Roman den bedeutenden Literaturpreis Grand Prix de l Académie Française. Zum ersten Mal wird ein Werk des Schriftstellers ins Deutsche übersetzt.

Japanisches Bayern

hirner01

 

Andrea Hirner :   Japanisches Bayern .   

978-3-89129-665-3     
 Iudicium 
16.80 EUR

Durch seine lange Abschließung war Japan im 19. Jahrhundert weitgehend unbekannt, „so fern wie der Mann im Mond“. Und das, obgleich im 17. und 18. Jahrhundert jesuitische Bühnen in ganz Bayern Dramen mit japanischen Helden aufgeführt hatten. Doch nach 1860 gab es wieder zahlreiche Kontakte in der Politik, in der Wissenschaft, Kunst und in der Wirtschaft, und Bayern wurde schon damals zu einem Anziehungspunkt für japanische Besucher. Vom Würzburger Philipp Franz von Siebold angefangen über Mori Ogais Novelle über Ludwig II., den Japonismus in München bis zum Asyl von Thomas Manns Schwager in Japan, das fernöstliche Reich ist in vielerlei Hinsicht mit Bayern eng verbunden. Wie sich diese Kontakte bis zum Zweiten Weltkrieg entwickelten, und wie die japanischen Busucher Bayern sahen, erlebten und oft auch ein literarisches Denkmal setzten, das ist Inhalt dieses Buches.

Heitere Haiku. Japanisch/Deutsch

heiterehaiku

„Herr Affe, wie geht’s?“ .  
Heitere Haiku. Japanisch/Deutsch .   Herausgegeben von Klopfenstein, Eduard; Ono-Feller, Masami .   Übersetzung: Klopfenstein, Eduard .   2015 .   104 S.   152 mm .
978-3-15-011014-0     
Reclam, Ditzingen
GEB        9.80 EUR

Für gewöhnlich wird das Haiku, aufgrund seiner hochkonzentrierten und strengen Form, mit dem Zen-Buddhismus in Verbindung gebracht. Aber es wäre in Japan nicht zur Volksdichtung geworden, wenn es sich darin beschränkte. Haiku ist auch lebendige Vielfalt. Was Basho und seine Gefolgsleute in der ursprünglichen Form der Kettendichtung darstellten, war bunt, war auch Heiterkeit, Freude, Alter, Trauer, Krankheit, Wissenschaft, Liebe, Einklang mit der Natur, mit den Jahreszeiten, der Pflanzen- und Tierwelt. Dieser Band widmet sich der unbeschwerten Seite des Lebens und dem dichterischen Zugang zu ihr durch das heitere, humorvolle, leichtfüßige Haiku.

Die Kanji lernen und behalten

heisig01

Heisig, James W. ; Rauther, Robert :   Die Kanji lernen und behalten, 1 – 3 Bdn. .  
Neue Folge .   Klostermann RoteReihe   2013 .   1334 S.   20,5 cm .   In Schmuckhülse .
978-3-465-04191-7
Klostermann
KT        65.80 EUR

Das komplette dreibändige Kanji-Lehrwerk von James W. Heisig und Robert Rauther zum Sonderpreis! Lernen Sie die japanischen Schriftzeichen und meistern Sie damit die wohl größte, unüberwindbar geglaubte Hürde beim Erlernen des Japanischen. Mit diesem ausgereiften, weltweit erfolgreichen Konzept, das speziell auf die Bedürfnisse westlicher Japanischlernender zugeschnitten ist, gelingt das ohne ermüdendes Pauken und stumpfsinnige Wiederholungen. Durch Assoziation der Schriftzeichen und ihrer Teile mit phantasievollen Erzählungen und menemotechnischen Elementen, lernen und behalten! Sie Bedeutung und Schreibweise von insgesamt 3.000 Kanji in erstaunlich kurz(weilig)er Zeit und werden systematisch durch die vielfältigen Lesungen geführt. Diese Anzahl enthält alle Zeichen der offiziellen Liste des japanischen Erziehungsministeriums (Stand: 2010, „Neue Folge“) sowie gut 800 weitere für fortgeschrittene Kenntnisse. Auf diese Weise lassen sich in absehbarer Zeit die Kanji-Kenntnisse erwachsener Japaner erreichen.
„Dass die japanische Sprache und mit ihr die Schrift erlernbar ist, haben schon viele vor uns bewiesen. Dass es aber auch einfach, zügig und zudem auch noch unterhaltsam sein kann, war bisher nicht bekannt.“
www.edo-tokyo.de
Autorenportrait

James W. Heisig, Professor für Religionsphilosophie, promovierte in Cambridge und unterrichtete an Universitäten in den U.S.A., Lateinamerika und Spanien. Seit 1978 ist er ständiges Mitglied des Nanzan-Instituts für Religion und Kultur in Nagoya, Japan, dem er von 1991 bis 2001 als Direktor vorstand.

Visuelles Wörterbuch Japanisch Deutsch

dkvisuelljap

Visuelles Wörterbuch Japanisch Deutsch .  
Über 12 000 Wörter und Redewendungen .   Coventgarden   2011 .   360 S.   m. über 1600 Farbfotos u. Illustr. .   165 mm .
978-3-8310-9096-9    
Dorling Kindersley
KT        9.95 EUR

Einfach und gezielt Japanisch lernen kein Problem mit dem visuellen Wörterbuch Japanisch-Deutsch! Auf 360 Seiten werden anhand von über 1.600 Farbfotografien und Illustrationen alle wichtigen Vokabeln und Redewendungen und deren japanische Übersetzung vorgestellt. Die systematische Gliederung in die verschiedenen Bereiche des alltäglichen Lebens ermöglicht dabei einen zielgerichteten Zugang zur Sprache. Während Informationskästen wichtige Hinweise und Erläuterungen zu Grammatik und Satzbau bereithalten, hilft die leicht lesbare Umschrift beim Erlernen der richtigen Aussprache. Ein anschaulicher, praktischer und kompetenter Begleiter für Reise, Beruf und zum Nachschlagen zu Hause.

Kanji und Kana

hadamitzky01

Hadamitzky, Wolfgang :   Kanji und Kana .  
Die Welt der japanischen Schrift in einem Band. Lernbuch und Lexikon .   Verb. u. erw. Neuaufl. .   2012 .   424 S.   21 cm .
978-3-86205-087-1     32 98 13 25
iudicium –     KNV U               WG:  860
KT        29.80 EUR  

Die einleitenden Kapitel geben einen Überblick über die Entstehung und den heutigen Gebrauch der beiden Silbenschriften Hiragana und Katakana sowie der in Japan Kanji genannten chinesischen Schriftzeichen. Zahlreiche ganzseitige Tafeln unterstützen das Lernen und Nachschlagen aller wichtigen Aspekte des japanischen Schriftsystems.
Der Hauptteil des Bandes behandelt die 2136 Jy-Kanji (nach Richtlinien des japanischen Kultusministeriums von 2010), geordnet nach Häufigkeit und Komplexität. Jedes Stichzeichen erscheint groß in einer ästhetisch ansprechenden Pinselschrift sowie in normaler Schreibschrift. Kleine Ziffern am Anfang jedes Striches zeigen an, wie das Zeichen zu schreiben ist.
Zu jedem Kanji findet der Lernende alle amtlich zugelassenen Lesungen, d.h. alle Wörter, die damit geschrieben werden können, und deren Bedeutungen. Ferner Angaben zur Struktur und zu den Bestandteilen des Zeichens.
Weil sich Lesung und Bedeutung eines Zeichens in der Regel erst aus dem Kontext ergeben, in dem sie verwendet werden, sind bei jedem Stichzeichen exemplarisch bis zu fünf nach Häufigkeit ausgewählte Komposita aufgeführt, d.h. aus mehreren Kanji zusammengesetzte Wörter. Das illustriert die praktische Verwendung der Zeichen und bewahrt damit vor sturem Auswendiglernen der Einzelzeichen. Zugleich erweitert es den Wortschatz. Und es dient der ständigen Wiederholung und Vertiefung bereits zuvor gelernter Kanji. Denn die angeführten Komposita enthalten fast durchweg nur Zeichen, deren laufende Nummer im Buch kleiner ist als die des Stichzeichens.Abgerundet wird der Band durch drei Register, die ein rasches Nachschlagen aller Zeichen über ihre Aussprache, die Strichzahl und das Radikal (für die Einordnung maßgebender Bestandteil) ermöglichen.

Japanisch-Deutsches Zeichenwörterbuch

hadamitzky02

 

Hadamitzky, Wolfgang :   Japanisch-Deutsches Zeichenwörterbuch .  
Rund 20.000 japanische Wörter .   Unter Mitarb. v. Mark Spahn, Otto Putz u. a. .   2., durchges. Aufl. .   2013 .   XXII, 873 S.   19,5 cm .
978-3-87548-662-9     10 90 77 78
Buske –     KNV U
GEB        38.00 EUR

Japanische Texte stellen an den Leser besonders hohe Anforderungen: Selbst die Lektüre einfacher Zeitungsartikel setzt die Kenntnis von 2.000 bis 3.000 chinesischen Zeichen (japanisch: Kanji) voraus.
Niemand, auch nicht der gebildetste Japaner, kennt jedoch all die unterschiedlichen Lesungen (Aussprachemöglichkeiten) der allgemein gebräuchlichen Zeichen. Diese Vielzahl der zumindest theoretisch möglichen Lesungen der Einzelzeichen erschwert auch das Lesen der aus mehreren Zeichen bestehenden Wörter (Komposita). Hinzu kommt, dass insbesondere weniger fortgeschrittene Leser oftmals nicht erkennen, dass das gesuchte Wort ein Eigenname ist und es somit vergeblich in herkömmlichen Wörterbüchern nachschlagen.
Dieses Zeichenwörterbuch unterstützt den Leser bei der Erschließung japanischer Texte mithilfe eines leicht zu erlernenden Suchsystems, welches ein Nachschlagen von Zeichen und Komposita über die Zeichenbestandteile und die Strichzahl ermöglicht. Darüber hinaus bietet es Informationen zur Schreibweise und zur Struktur jedes Zeichens. Damit steht erstmals im deutschen Sprachraum ein handliches Zeichenwörterbuch für Schüler, Studenten, Besucher von Volkshochschulkursen, Selbstlerner, Reisende und alle diejenigen zur Verfügung, die sich mit japanischen Texten oder der japanischen Schrift beschäftigen.
Der Hauptteil des Wörterbuches enthält knapp 3.000 in besonders gut lesbarer Größe wiedergegebene Stichzeichen mit allen wichtigen Angaben wie Aussprache, Bedeutung, Schreibweise (Strichfolge), Zeichenvarianten, Zeichenstruktur und Zeichenbestandteile. Die Stichzeichen sind nach dem 79-Radikale-System geordnet, die unter den Stichzeichen aufgeführten Komposita nach ansteigender Strichzahl. Eine für den Anfänger wichtige Besonderheit ist die Auflistung aller Komposita unter jedem darin vorkommenden Kanji. Insgesamt umfasst der Hauptteil rund 20.000 japanische Wörter, darunter auch Eigennamen wie die ca. 700 häufigsten Familiennamen und die ca. 600 häufigsten Vornamen.
Der alphabetische Lesungs-Index ermöglicht ein Nachschlagen auch über die Aussprache jedes Zeichens.
Personenportrait

Otto Putz, Japanologe, Literaturwissenschaftler und Übersetzer erhält „in Anerkennung seiner hervorragenden Übersetzungen moderner japanischer Literatur“, so die Jury, den JaDe-Preis 2011.

Mikrologien

Dodel, Franz :   Nicht bei Trost, Mikrologien .   
Nicht bei Trost   Tl.4 . 2014 .   608 S.   188 mm .   
978-3-902951-09-0    
 Edition Korrespondenzen 
LD        30.00 EUR

dodel04

Franz Dodels einzigartiges Endlos-Poem Nicht bei Trost ist inzwischen auf unglaubliche 26.000 Verse angewachsen. Seit 2002 arbeitet der Autor täglich an einem sich frei weiterspinnenden Textgewebe, das staunend die unerschöpfliche Vielfalt unseres Daseins verzeichnet, das Nichtfassbare in Fassbares zu transferieren versucht. Leicht und luftig werden Bilder, Zitate, Beobachtungen und Erinnerungen in den Text verwoben, um sich sogleich wieder von ihm zu lösen, damit er sich Neuem zuwenden kann. Wo immer man Dodels Langgedicht aufschlägt, die inspirierte und inspirierende „Fülle von kleinen magischen Knospen an Wissensdetails“ (Martin
Kubaczek) zieht einen in Bann und verführt dazu, über die eigene Uferlosigkeit und Begrenztheit zu sinnieren.
Der nun vorliegende 4. Teil von Nicht bei Trost umfasst die Verse 18.001 24.000 und erscheint in derselben Ausstattung wie die Vorgängerbände: feinstes Dünndruckpapier im geschmeidigen Lederfasereinband.
Autorenportrait

Franz Dodel, geboren 1949 in Bern, lebt und arbeitet in Boll und Bern.

Carmen infinitum

dodel03

Dodel, Franz :   Nicht bei Trost, Carmen infinitum .  
Nicht bei Trost   Tl.3 . 2011 .   612 S.   188 mm .
978-3-902113-78-8     33 75 85 95
Edition Korrespondenzen –     KNV U               WG:  150
KT        29.00 EUR

Entscheidend ist nicht das Erreichen, sondern das Unterwegs sein, da so Franz Dodel „die Sehnsucht stets größer ist als die Erfüllung“. So scheint es nur natürlich, dass sein Endlosgedicht Nicht bei Trost inzwischen auf über 19000 Verse angewachsen ist. Der ruhige rhythmische Wortstrom des Kettenhaikus nimmt Bilder, Erinnerungen und Zitate in sich auf, dreht sie weiter, lässt sie wieder los. Franz Dodels „leichtfüßig mäandrierende Reflexion über Gott, die Welt und das Ich“ (Beat Mazenauer) verleitet den Leser zu weiteren Abschweifungen über das Buch hinaus.
Der nun vorliegende 3. Teil von Nicht bei Trost umfasst die Verse 12001 18000 und erscheint in derselben Ausstattung wie der 2008 mit dem „Österreichischen Staatspreis für schönste Bücher“ ausgezeichnete Vorgängerband: feinstes Dünndruckpapier im geschmeidigen Lederfasereinband.
Autorenportrait

Franz Dodel, geboren 1949 in Bern, lebt und arbeitet in Boll und Bern.