Archiv der Kategorie: Thema Japan

In diese Kategorie sind alle Beiträge einzuordnen die sich mit dem Thema Japan beschäftigen.

Das Kopfkissenbuch (Insel-Bücherei)

Sei Shonagon (ca. 966-nach 1010) stammte aus einer literarisch und wissenschaftlich hochbegabten Familie – ihr Vater war ein bekannter Dichter. Mit sechsundzwanzig Jahren trat sie in den Dienst der Kaiserin Sadako und verbrachte ein Jahrzehnt bis zu deren Tod im Hofdienst.

Sei Shonagon : Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon .

Insel Bücherei Nr.998 . 14. Aufl. . 2007 . 115 S. m. Vign. . 18,5 cm .

978-3-458-08998-8

– Insel, Frankfurt –

GEB 14,00 EUR

Mutter, wo bist du

Im Alter von zwei Jahren verliert ein Junge seine Mutter. Spät erst erfährt er, dass sein Vater mit einer anderen Frau verheiratet ist, und dass seine Mutter nur dessen Geliebte war. Der Vater hält die Existenz dieser Frau und der drei aus diesem Verhältnis entsprungenen Kinder geheim, bis der Protagonist sieben Jahre alt ist. Dann nimmt die Ehefrau des Partners die Kinder auf und zieht sie groß. Alles, was dem Jungen etwas über seine wahre Mutter verrät, sind eine alte Fotografie, ein Brief von ihr an eine Tante und die zerstreuten Erinnerungen, die seine älteren Geschwister mit ihm teilen. Erst Jahrzehnte später gelingt es ihm, ihr Bild aus Bruchstücken der Vergangenheit zusammenzufügen. Ein berührender und bewegender Roman.

Aono, Soh : Mutter, wo bist du .

Roman. Ausgezeichnet mit dem Yomiuri-Literaturpreis ausgezeichnet 1992. Mit e. Nachw. v. Eduard Klopfenstein . Übersetzung: Thomas Eggenberg . Japan-Edition 2009 . 272 S. 22 cm .

978-3-86124-906-1

– edition q –

GEB 24.90 EUR

Im Tempel der Wildgänse

November 1934. Der Abt des Kohoan-Tempels verschwindet spurlos. Hat er sich trotz seines fortgeschrittenen Alters auf eine spirituelle Wanderung begeben? Oder ist er betrunken im Wald verunglückt? Zuletzt gesehen wurde er nur von seiner Geliebten, die heimlich mit ihm im Kloster lebte, und von einem jungen Novizen, dessen Herkunft ein dunkles Geheimnis umgibt Haben die beiden etwas mit dem Verschwinden des Abts zu tun?Mizukami Tsutomu (1919 2004), ist einer der bekanntesten Schriftsteller Japans. Seine Eltern gaben ihn mit neun Jahren in die Obhut eines Klosters, aus dem er bald floh. Seine Jugend verbrachte er als Gelegenheitsarbeiter. Die Erfahrung von Armut und Ausgegrenztheit bestimmte sein späteres literarisches Schaffen, mit dem er es in seiner Heimat zu großem Ruhm brachte. Seine Romane und Erzählungen wurden zu vielfach preisgekrönten Bestsellern.

Mizukami, Tsutomu : Im Tempel der Wildgänse .

Roman. Mit e. Nachw. v. Eduard Klopfenstein . Übersetzung v. Verena Werner . Japan-Edition 2008 . 153 S. 22 cm .

978-3-86124-904-7

– edition q –

GEB 19.90 EUR

Das Ballettmädchen

Eine tragische Liebe in der Kaiserzeit: Der japanische Student Toyotaro lernt 1888 in den Straßen Berlins die Balletttänzerin Elis kennen, ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen. Es ist seine große Liebe. Gemeinsam erlebt das ungleiche Paar Monate des Glücks – bis Toyotaro von seinem früheren Leben eingeholt wird.

Der japanische Student Toyotaro lernt 1888 in den Straßen Berlins die Balletttänzerin Elis kennen, ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen. Es ist seine große Liebe. Gemeinsam erlebt das ungleiche Paar Monate des Glücks bis Toyotaro von seinem früheren Leben eingeholt wird. Man stellt ihm eine große Karriere in Aussicht und drängt ihn zur Rückkehr nach Japan. Doch inzwischen ist Elis schwanger! Im Konflikt zwischen seiner Liebe und der Stimme der Vernunft muss Toyotaro eine Entscheidung fällen

Mori Ogai, eigentlich Rintar Mori (1862-1922), studierte Medizin in Japan und Deutschland. 1917 beendete er seine Karriere als Militärarzt und widmete sich ganz der Tätigkeit als Schriftsteller. Er übersetzte u. a. Goethes »Faust« sowie Werke von Lessing, Kleist, Rilke, E.T.A. Hoffmann und Schiller ins Japanische. In Berlin erinnert heute die Mori-Ogai-Gedenkstätte an diesen bedeutenden japanischen Schriftsteller und sein Leben in Deutschland. ‚Das Ballettmädchen‘ wurde 1989 verfilmt.

Fremde Familie

Die Ehefrau des Literaturprofessors Miwa Shunsuke hat ein kurzes Verhältnis mit einem jungen Amerikaner, wenig später erkrankt sie unheilbar. Ihr Mann müht sich, die Familie zusammenzuhalten, aber unbeholfen verirrt er sich im Labyrinth der eigenen Fluchten. Meisterhaft, mit subtilem Humor und rückhaltloser Selbstentblößung schildert dieser Roman die Reaktionen der japanischen Gesellschaft auf die Einflüsse aus dem westlichen Ausland. Ein Klassiker der japanischen Nachkriegsliteratur ausgezeichnet mit dem Tanizaki Junichiro-Literaturpreis.

Nobuo, Kojima : Fremde Familie .

Roman . Aus d. Japan. übers. u. m. e. Nachw. versehen v. Ralph Degen . Japan-Edition 2008 . 254 S. 22 cm .

978-3-86124-905-4

– edition q – ; – bebra –

GEB 22.00 EUR

Therapiestation

Der Literaturnobelpreisträger Kenzaburo Oe greift in Form eines Science-Fiction-Romans die drohende Gefahr einer ökologischen Selbstzerstörung der Menscheit auf und setzt sich zugleich mit der Ambivalenz eines absoluten Strebens nach neuen Herrschaftsstrukturen auseinander.

Oe, Kenzaburo : Therapiestation .

Roman aus der nahen Zukunft . Japan-Edition 1995 . 233 S. 22,5 cm .

978-3-86124-298-7

– edition q –

GEB 19.40 EUR

Kreuz und Schwert

Noch einmal lässt Lehensfürst Takayama Ukon (1552-1615)in der Verbannung in Manila sein Leben Revue passieren …Von der humanistischen Idee der christlichen Religion überzeugt, trat er schon in jungen Jahren zum Christentum über und kämpfte als mächtiger Daimy an der Spitze seiner Samurais treu an der Seite des Kaisers. Als sich jedoch das Kriegsglück wendete,setzte eine grausame Christenverfolgung ein. Sein Leben war in höchster Gefahr, er fand sich plötzlich am Rand der ständischen Gesellschaft wieder.

Kaga Otohiko, 1929 in Tokio geboren, ist Arzt und Psychiater und war lange Zeit Professor an der Tokioter Universität. Seit 1979 freier Schriftsteller, neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen erschienen von ihm auch zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Essays. Im Alter von 58 Jahren trat er zum Katholizismus über.

Otohiko, Kaga : Kreuz und Schwert .

Roman über die Christenverfolgung in Japan . Aus d. Japan. v. Ralph Degen . Japan-Edition 2006 . 380 S. m. Ktn. . 22 cm .

978-3-86124-900-9

– edition q –

GEB 26.00 EUR

Sanshiros Wege

Der 23-jährige Sanshiro kommt um 1900 zum Studium aus der Provinz nach Tokyo, wo er eine Welt kennen lernt, die ihm fremd ist: hektisch, unverbindlich und spannend zugleich. Aufgewachsen in einem festen und traditionsbewussten Familienverband kommt Sanshir mit revolutionären Gedanken in Berührung, die ihn faszinieren und sein Weltbild umkehren und mit Frauen. Aber neben dem modernen Individualismus und seiner neu erlangten Freiheit spürt Sanshir zum ersten Mal in seinem Leben Einsamkeit und erfährt, was es bedeutet, auf sich allein gestellt zu sein.

Quelle: KNV

Natsume, Soseki : Sanshiros Wege .

Roman . Aus d. Japan. übertr. u. m. e. Nachw. v. Christoph Langemann . Japan-Edition 2009 . 270 S. 22 cm .

978-3-86124-908-5

– edition q –

GEB 24.90 EUR

Der Tor aus Tokio

Natsume Soseki, geboren 1867 in Tokio, studierte Englische Literatur an der Kaiserlichen Universität Tokio. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in England lehrte er ab 1903 Englische Literatur an der Tokioter Universität. Als er 1916 starb, war er einer der bekanntesten Schriftsteller der Moderne in Japan.

Natsume, Soseki : Der Tor aus Tokio .

Übersetzt v. Jürgen Berndt u. Seiei Shinohara . Edition Nippon 2010 . 192 S.

978-3-936018-71-4

– Angkor –

GEB 19.90 EU