Archiv der Kategorie: Kulturgeschichte

Die Tricks eines Schauspielers

Wie soll sich ein Schauspieler auf eine Aufführung vorbereiten? Kann er sich auf seinen Körper verlassen? Wie befreit er sich von geistigen oder emotionalen Fesseln? Wie schafft er eine lebensechte Theatersituation auf der Bühne? Mit welchen Tricks kann er die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf etwas lenken?Das Buch liefert Hilfestellungen, Hinweise und praktische Übungen, die aus dem reichen Erfahrungsschatz des japanischen Schauspielers und Regisseurs stammen. Dabei werden auch unterschiedlichste Aspekte der japanischen Ausbildung und Kultur kommentiert. Interpretationen und ergänzende Beschreibungen liefert Co-Autorin Lorna Marshall, die Oidas Arbeit seit vielen Jahren begleitet.Daneben enthält der Band ein Kapitel über Ausbildung und Training sowie praktische Übungen, die aus Oidas Workshops stammen.

Oida, Yoshi ; Marshall, Lorna : Die Tricks eines Schauspielers .

Mit e. Vorw. v. Peter Brook . 2009 . 166 S. 19,5 cm .

978-3-89581-201-9

– Alexander Verlag –

KT 16.99 EUR

Zwischen den Welten

„Und darin liegt der Reiz dieses Textes: teils Memoiren, teils Blick ins Nähkästchen, nicht nur in das des Schauspielers, nein, in das eines Menschen, der über sieben kulturelle Brücken gegangen ist, mindestens.“(Radio Bremen Büchermagazin, 28. November 1993)

„Es dürfte kein Schauspieler mehr herumlaufen, ohne dieses Buch gelesen zu haben: Pflichtlektüre! Kaum ein Werk, das so fundierte, wichtige und weiterführende Gedanken über das Wesen des Schauspielers und der Schauspielkunst formuliert.“ (Bücherpick, August 1994)

Autorenportrait

Yoshi Oida, geboren in Kobe, kam nach seiner Schauspielausbildung in Japan 1968 auf Einladung von Jean-Louis Barrault nach Paris, um dort mit Peter Brook zu arbeiten, bei dessen meisten Inszenierungen er seitdem dabei war. Seit 1979 inszeniert Oida auch selbst.

Oida, Yoshi : .

Vorw. v. Peter Brook . 4. Aufl. . 2006 . 251 S. m. Fotos. . 19,5 cm .

978-3-923854-59-2

– Alexander Verlag –

KT 19.90 EUR

Deutschlandtagebuch

Mori Ogai lebte von 1884 bis 1888 in Deutschland. In diesem Tagebuch schildert der bekannte japanische Schriftsteller und Wissenschaftler seine Erlebnisse in Berlin, München, Leipzig und anderswo in Deutschland zu Zeiten Bismarcks.

Rezension

„In seiner Perspektive geht das Private bruchlos über ins Politische, das Banale ins Bedeutsame. Moris Beobachtungen haben die Form und Präzision von Haikus…

Er beobachtet mit Unbefangenheit und großer Sensibilität.“ (Süddeutsche Zeitung)

Mori, Ogai : Deutschlandtagebuch 1884-1888 .

Hrsg. u. aus d. Japan. übers. v. Heike Schöche . Neuaufl. . 2008 . 319 S. m. Abb. . 19 cm .

978-3-88769-063-2

– Konkursbuchverlag –

GEB 15.50 EUR

Samurai oder Von der Würde des Scheiterns

morrisMorris, Ivan : Samurai oder Von der Würde des Scheiterns .
Tragische Helden in der Geschichte Japans

 

 

Alle Helden, deren ruhmreichen Aufstieg und ergreifenden Fall Morris schildert, haben eine Eigenschaft gemeinsam: Ihr ganzes Tun ist beherrscht von „makoto“, der kompromißlosen Aufrichtigkeit, die sich weder dem Pragmatismus noch dem gesunden Menschenverstand beugt.

Insel Taschenbücher Nr.2515 . 1999 .
978-3-458-34215-1 – Insel, Frankfurt – KT 15.00 EUR

Chrysantheme und Schwert

benedictDie Veröffentlichung von ‚Chrysantheme und Schwert‘ im Jahre 1946 war eine Sensation. Als das erste wirklich bedeutsame Werk über die Wesensart und das Weltbild der Japaner avancierte es auf Anhieb zu einem der maßgeblichen Standardwerke der Sozialwissenschaften, dessen grundlegende Aussagen bis heute nichts von ihrer Gültigkeit eingebüßt haben.

Ruth Benedict (1887 – 1948), die neben Margaret Mead als die einflußreichste Kulturanthropologin dieses Jahrhunderts gilt, untersucht in dieser erstmals auf deutsch vorliegenden Studie die Persönlichkeit, die Denkmuster, das Wertesystem und die Handlungsnormen der Japaner.

Benedict, Ruth : Chrysantheme und Schwert .
Formen der japanischen Kultur . Edition Suhrkamp Nr.2014 . Nachdr. . 2007 . 280 S. 18 cm .
978-3-518-12014-9
– Suhrkamp –
KT 18.00 EUR