Archiv der Kategorie: Kulturgeschichte

KulturSchock Japan

Lutterjohann, Martin :   Reise Know-How KulturSchock Japan .  
Alltagskultur, Traditionen, Verhaltensregeln, … .   KulturSchock   Reise Know-How   12. Aufl. .   2017 .   Sprache: Deutsch.  240 S.   180 mm .
978-3-8317-2971-5  
Reise Know-How Verlag Peter Rump
KT        14.90 EUR

KulturSchock Japan ist der informative Begleiter, um das Land und seine Bewohner besser zu verstehen. Er erklärt die kulturellen Besonderheiten, die Denk- und Verhaltensweisen der Menschen und ermöglicht so die Orientierung im fremden Reisealltag. Unterhaltsam und leicht verständlich werden kulturelle Stolpersteine aus dem Weg geräumt und wird fundiertes Hintergrundwissen zu Geschichte, Gesellschaft, Religion und Traditionen vermittelt.

Dazu: Verhaltenstipps A-Z mit vielen Hinweisen für angemessenes Verhalten, Verweise auf ergänzende und unterhaltsame Multimedia-Quellen im Internet, Literaturempfehlungen zur Vertiefung …

Japan – das ruft Bilder von Kirschblüten, dem schneebedeckten Vulkan Fuji, Samurais und Geishas hervor. In dieses von natürlicher Schönheit und Tradition geprägte Japan-Bild mischen sich Markenzeichen, Firmennamen, Hightech-Produkte und unsere Vorstellungen von der Metropole Tokyo mit ihrer Dichte und Geschäftigkeit. Dieser Band beleuchtet diese für uns Außenstehende verwirrend wirkenden Gegensätze. Er legt Denk- und Verhaltensweisen der Einwohner dar, erklärt geschichtliche, religiöse und soziale Hintergründe und bietet somit eine Brücke zum besseren Verständnis und zum staunenden Beobachten.

Familienleben, Moralvorstellungen und Anstandsregeln werden ebenso erläutert wie Umgangsformen, religiöse Gebote oder Tischsitten. Der Autor, der mehrere Jahre in Japan gelebt hat und mit einer Japanerin verheiratet ist, beschreibt die Geheimnisse der japanischen Denk-, Sicht- sowie Lebensweise und nennt Verhaltensregeln, die jeder beherzigen sollte, ob er nun als Tourist oder als Geschäftsreisender ins Land kommt.

Traditionelle Theaterkünste, Zen und die Künste, Postwesen, Verkehrsmittel und Handel.

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Konzeption:
Um wichtige Elemente aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten zu können, bietet dieses Bildwörterbuch Quer- und Längsschnitte durch den gesamten japanischen Kulturraum. Teilweise handelt es sich um kurze Fragmente von besonderer Bedeutung, während zu anderen Themen ausführliche Erläuterungen gegeben werden, insbesondere zu Sachverhalten, die für das tiefere Verständnis der japanischen Gesellschaft unabdingbar sind. So wird beispielsweise das Thema „Schiff“ detaillierter erläutert als „Ikebana“, weil Schiffe für die wirtschaftliche und militärische Entwicklung Japans von großer Bedeutung waren und Ikebana als typisch japanisches Kulturerbe schon oft thematisiert wurde. Auch werden zum Beispiel Sänften eingehend behandelt, weil sie die gesellschaftliche Struktur, den Rang des Transportierten und die herrschaftlichen Kontrollmechanismen widerspiegeln.
Als Umschrift für japanische Namen und Begriffe wird das modifizierte Hepburn-System mit Dehnungsstrichen verwendet.
In Fällen, in denen es für die japanischen Stichwörter keine eindeutige bzw. aussagekräftige Entsprechung im Deutschen gibt, wurde eine zusätzliche Erklärung eingefügt.
Das deutsche und das japanisches Register erleichtern das schnelle und gezielte Nachschlagen.
Watanabe-Rögner, Yoshiko :   Bildwörterbuch zur Einführung in die japanische Kultur .   Bd.2 .
Traditionelle Theaterkünste, Zen und die Künste, Postwesen, Verkehrsmittel und Handel .   2015 .   260 S.   240 mm .
978-3-87548-725-1
Buske
GEB        48.00 EUR    

Architektur und Religion. Bildwörterbuch zur Einführung in die japanische Kultur.

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Zu ausgewählten Themen werden dem Benutzer typische Gegenstände, Ereignisse, Begriffe usw. mithilfe von Illustrationen und prägnanten Erklärungen näher gebracht, sodass Nicht-Japaner verstehen oder erahnen können, welche Gedanken, historischen Fakten, Glaubensvorstellungen, Fantasien usw. sich hinter dem japanischen Alltag verbergen. Dieses Wissen ist nicht zuletzt für alle wichtig, die zum Beispiel im ökonomischen oder wissenschaftlichen Austausch mit Japan stehen.

Aus dem Inhalt:
Gebäude und Gärten: Entwicklung der japanischen Häuser „Machiya“-Stadtreihenhäuser Adelspalast aus der „Heian“-Zeit Wohnhaus des lokalen Krieger-Landadels Typologie des „Shoin“-Studier- und Empfangszimmers Bauernhäuser Geschäftshäuser seit der „Edo“-Zeit Japanische Gärten Schlösser Tore und Türen Dächer „Shinto“-Schrein Tempel Zeitgenössisches Wohnhaus Restaurant („Sushi“-Bar).
Religion und Volksglauben: Volksglauben und „Shinto“ Buddhismus Weitere religiös motivierte Rituale „Shinto“-Zeremonien Buddhistische Feste und Rituale Trauerfeiern Gräber Höllen- und Paradiesvorstellungen Vorstellungen der Geister und Gespenster Register Zeittafel Landkarte.

Watanabe-Rögner, Yoshiko :   Bildwörterbuch zur Einführung in die japanische Kultur .  
Architektur und Religion .   2008 .   205 S.   m. zahlr. Zeichn. .   24,5 cm .
978-3-87548-346-8    
Buske
GEB        34.90 EUR

Philipp Franz von Siebold

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1823 landet der Arzt Dr. Philipp Franz von Siebold aus Würzburg in Japan. Er soll nicht nur medizinische Kenntnisse bringen, sondern insgeheim ein wenig die Lage von Staat und Gesellschaft ausspionieren. Zu dieser Zeit dürfen nur Holländer auf der Insel Dejima im Hafen von Nagasaki Handel treiben, sodass er sich als Holländer ausgibt, um die Insel betreten zu können.

Die Männer dort müssen sich zu einem Leben mit wenig Abwechslung bequemen. Dazu gehören die japanischen Kurtisanen, die als einzige Frauen auf die Insel kommen dürfen. Auch Siebold hat eine „Frau auf Zeit“ in seinem Haus. Für ihn bleibt aber das wichtigste, seinen wissenschaftlichen Neigungen leben zu können.

Als Arzt begleitet er die Delegation des kaufmännischen Leiters der Faktorei über die Tokaido in die Hauptstadt des Reiches Edo (heute Tokyo).

Dort lernt er den greisen Maler Katsushika Hokusai kennen, der für die Holländer Malereien angefertigt hat. Hokusai zeigt ihm ein ganz anderes Japan. In langen Gesprächen öffnet ihm der Maler die Augen für die Schönheit der Natur, die für den jungen Mann bis dahin nur ein Objekt der Erforschung war. Dafür schenkt ihm Siebold die Farbe „Berliner Blau“, die Hokusai und nach ihm andere Maler begeistert und zur „blauen Periode“ der japanischen Holzschnittkunst führt.

Durch ihn erliegt Siebold der erotischen Verführung japanischer Holzschnitte und hat mit seiner „Frau auf Zeit“ im Jahr danach eine Tochter, die er bei seiner Abreise zurücklassen muss.

Hirner, Andrea :   Die blaue und die rote Seite des Lebens .  
Was Dr. Philipp Franz von Siebold von Meister Hokusai lernte .   1. Aufl.    356 S. – 19,0 x 12,5 cm
978-3-7375-4833-5    
epubli –
Pb        14.95 EUR

Japanisches Bayern

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Andrea Hirner :   Japanisches Bayern .   

978-3-89129-665-3     
 Iudicium 
16.80 EUR

Durch seine lange Abschließung war Japan im 19. Jahrhundert weitgehend unbekannt, „so fern wie der Mann im Mond“. Und das, obgleich im 17. und 18. Jahrhundert jesuitische Bühnen in ganz Bayern Dramen mit japanischen Helden aufgeführt hatten. Doch nach 1860 gab es wieder zahlreiche Kontakte in der Politik, in der Wissenschaft, Kunst und in der Wirtschaft, und Bayern wurde schon damals zu einem Anziehungspunkt für japanische Besucher. Vom Würzburger Philipp Franz von Siebold angefangen über Mori Ogais Novelle über Ludwig II., den Japonismus in München bis zum Asyl von Thomas Manns Schwager in Japan, das fernöstliche Reich ist in vielerlei Hinsicht mit Bayern eng verbunden. Wie sich diese Kontakte bis zum Zweiten Weltkrieg entwickelten, und wie die japanischen Busucher Bayern sahen, erlebten und oft auch ein literarisches Denkmal setzten, das ist Inhalt dieses Buches.

henro boke

Koll, Gerald :   Henro boke .   
Pilgern auf Japanisch .   KONNEX – Studien im Schnittbereich von Literatur, Kultur und Natur   2011 .   152 S.   19,5 cm .   
978-3-902113-76-4  
 Edition Korrespondenzen 
GEB        19.00 EUR

henroboke

Dem Pilger ist der Weg das Ziel. Was aber, wenn er sich dabei ständig verläuft? Weil er als deutscher Dilettant ausgerechnet in Japan auf Wallfahrt geht? Der Weg heißt „hachijuhakkasho“ (88 Heilige Stätten) und schlängelt sich rund um die Insel Shikoku. Dort pilgern Menschen seit zwölfhundert Jahren, und zwar im Kreis, entlang einer Route von 1300 Kilometern, markiert durch 88 Tempel.
Gerald Koll hat sich allein auf diese lange Wanderschaft begeben. Er ist weder Buddhist noch spricht er Japanisch. Beste Voraussetzung also für eine Pilgerr
eise. Denn pilgern (von latein. „peregrinus“: fremd) bedeutet, sich der Fremdheit auszusetzen. So fremd wie inmitten japanischer Sprache und Schrift, Sitten und Sutren kann sich ein Europäer auf dem Jakobsweg nie fühlen. 
Das Herumirren hat jedoch Methode. Gerade Irrwege halten oft die wahren Entdeckungen bereit. Über Weg und Abwege hat Gerald Koll einen luziden Reisebericht verfasst: über Feuerrituale, nächtliche Schrecknisse, erwachende Schlangen, Gift und Glück wochenlanger Monotonie sowie Momente des Verstehens jenseits der geläufigen Mittel. Winkt hier das Nirwana? Die Aufzeichnungen des Autors sind ein hintergründiger Versuch über „die Kunst, den Stock aufzusetzen“. Über das Pilgern auf der Spur von „henro boke“ jenem eigentümlichen Gemütszustand, der den Pilger nach und nach erfassen soll.
Autorenportrait

Gerald Koll, geb. 1966 in Kiel, lebt als freiberuflicher Kulturjournalist in Kiel und Berlin. Studium der Literaturwissenschaft. 1995 Promotion über Erotik im Stummfilm. Seit 1999 entstehen Dokumentarfilme für arte und 3sat, zumeist mit filmhistorischem Bezug, außerdem Essays und Prosa.

Paul Klee und der Ferne Osten

kleeEin wenig bekanntes, doch überaus interessantes Kapitel der interkontinentalen künstlerischen Auseinandersetzung behandelt die Ausstellung Paul Klee und der Ferne Osten, die 2013 im Zentrum Paul Klee Bern und 2014 im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln zu sehen ist. Der reichhaltige Katalog dokumentiert sowohl Klees Beschäftigung mit fernöstlicher Kunst wie auch die Rezeption des Künstlers durch Kunstschaffende und Architekten im heutigen Japan. Dabei treten erstaunlich viele Facetten der gegenseitigen Inspiration zu Tage.
In direkter Gegenüberstellung zahlreicher Werke ist zu sehen, wie Klee von der japanischen Tuschmalerei beeinflusst war, wie er chinesische Gedichte bildnerisch umsetzte, wie seine kalligrafischen Werke und Arbeiten auf Japanpapier sowie seine Auseinandersetzung mit dem Buddhismus tief von fernöstlichen Wurzeln inspiriert waren. Aber auch der Befruchtung in umgekehrter Richtung sind reich illustrierte Kapitel gewidmet: von japanischen Gedichten, die durch Werke Paul Klees angeregt wurden, über den Niederschlag, den Klee-Figuren in japanischen Comics gefunden haben, bis hin zu Visualisierungen des weltbekannten Architekten Toyo Ito, die auf die Rezeption Klees zurückgehen.

 

Paul Klee und der Ferne Osten .  
Vom Japonismus zu Zen. Hrsg v. Zentrum Paul Klee, Zentrum u. Museum für Ostasiatische Kunst, Köln, Köln .   Mitarb. v. Osamu Okuda u. Marie Kakinuma .   1. Aufl. .   2013 .   152 S.   m. 188 Farbabb. .   245 mm .
978-3-85881-373-2  
Scheidegger & Spiess
GEB        38.00 EUR  

Der Japonismus und die Geburt der Moderne

japonismusMit Kaiser Meiji begann 1868 die kulturelle Öffnung Japans gen Westen und japanische Farbholzschnitte fanden ihren Weg nach Europa. Westliche Künstler wie Édouard Manet, Claude Monet, Vincent van Gogh und Paul Gauguin griffen die exotischen Japonismen begeistert auf. Der Band zeigt ihre Werke ebenso wie die kostbaren Keramiken, Lack-, Elfenbein- und Metallarbeiten der Meiji-Zeit aus der weltbedeutenden privaten Kunstsammlung von David Khalili.

 

Der Japonismus und die Geburt der Moderne .  
Die Kunst der Meiji-Zeit. Die Khalili-Sammlung .   Herausgegeben von Irvine, Gregory .   2014 .   240 S.   m. 220 Farb- u. SW-Abb. .   335 mm .
978-3-86502-334-6    
Seemann
(früher EUR 68.00)

jetzt EUR 29,95