Archiv der Kategorie: Haiku

Heitere Haiku. Japanisch/Deutsch

heiterehaiku

„Herr Affe, wie geht’s?“ .  
Heitere Haiku. Japanisch/Deutsch .   Herausgegeben von Klopfenstein, Eduard; Ono-Feller, Masami .   Übersetzung: Klopfenstein, Eduard .   2015 .   104 S.   152 mm .
978-3-15-011014-0     
Reclam, Ditzingen
GEB        9.80 EUR

Für gewöhnlich wird das Haiku, aufgrund seiner hochkonzentrierten und strengen Form, mit dem Zen-Buddhismus in Verbindung gebracht. Aber es wäre in Japan nicht zur Volksdichtung geworden, wenn es sich darin beschränkte. Haiku ist auch lebendige Vielfalt. Was Basho und seine Gefolgsleute in der ursprünglichen Form der Kettendichtung darstellten, war bunt, war auch Heiterkeit, Freude, Alter, Trauer, Krankheit, Wissenschaft, Liebe, Einklang mit der Natur, mit den Jahreszeiten, der Pflanzen- und Tierwelt. Dieser Band widmet sich der unbeschwerten Seite des Lebens und dem dichterischen Zugang zu ihr durch das heitere, humorvolle, leichtfüßige Haiku.

Mikrologien

Dodel, Franz :   Nicht bei Trost, Mikrologien .   
Nicht bei Trost   Tl.4 . 2014 .   608 S.   188 mm .   
978-3-902951-09-0    
 Edition Korrespondenzen 
LD        30.00 EUR

dodel04

Franz Dodels einzigartiges Endlos-Poem Nicht bei Trost ist inzwischen auf unglaubliche 26.000 Verse angewachsen. Seit 2002 arbeitet der Autor täglich an einem sich frei weiterspinnenden Textgewebe, das staunend die unerschöpfliche Vielfalt unseres Daseins verzeichnet, das Nichtfassbare in Fassbares zu transferieren versucht. Leicht und luftig werden Bilder, Zitate, Beobachtungen und Erinnerungen in den Text verwoben, um sich sogleich wieder von ihm zu lösen, damit er sich Neuem zuwenden kann. Wo immer man Dodels Langgedicht aufschlägt, die inspirierte und inspirierende „Fülle von kleinen magischen Knospen an Wissensdetails“ (Martin
Kubaczek) zieht einen in Bann und verführt dazu, über die eigene Uferlosigkeit und Begrenztheit zu sinnieren.
Der nun vorliegende 4. Teil von Nicht bei Trost umfasst die Verse 18.001 24.000 und erscheint in derselben Ausstattung wie die Vorgängerbände: feinstes Dünndruckpapier im geschmeidigen Lederfasereinband.
Autorenportrait

Franz Dodel, geboren 1949 in Bern, lebt und arbeitet in Boll und Bern.

Carmen infinitum

dodel03

Dodel, Franz :   Nicht bei Trost, Carmen infinitum .  
Nicht bei Trost   Tl.3 . 2011 .   612 S.   188 mm .
978-3-902113-78-8     33 75 85 95
Edition Korrespondenzen –     KNV U               WG:  150
KT        29.00 EUR

Entscheidend ist nicht das Erreichen, sondern das Unterwegs sein, da so Franz Dodel „die Sehnsucht stets größer ist als die Erfüllung“. So scheint es nur natürlich, dass sein Endlosgedicht Nicht bei Trost inzwischen auf über 19000 Verse angewachsen ist. Der ruhige rhythmische Wortstrom des Kettenhaikus nimmt Bilder, Erinnerungen und Zitate in sich auf, dreht sie weiter, lässt sie wieder los. Franz Dodels „leichtfüßig mäandrierende Reflexion über Gott, die Welt und das Ich“ (Beat Mazenauer) verleitet den Leser zu weiteren Abschweifungen über das Buch hinaus.
Der nun vorliegende 3. Teil von Nicht bei Trost umfasst die Verse 12001 18000 und erscheint in derselben Ausstattung wie der 2008 mit dem „Österreichischen Staatspreis für schönste Bücher“ ausgezeichnete Vorgängerband: feinstes Dünndruckpapier im geschmeidigen Lederfasereinband.
Autorenportrait

Franz Dodel, geboren 1949 in Bern, lebt und arbeitet in Boll und Bern.

Haiku

Bodmershof, Imma von : Haiku .

Mit e. Studie über d. Haiku v. Wilhelm von Bodmershof u. e. Essay zu d. Illustr. v. Veronika Pfolz neu hrsg. v. Carlgeorg Stoffregen . dtv Taschenbücher Bd.12977 . 2002 . 159 S. m. Zeichn. v. Ruth Stoffregen. . 19 cm .

978-3-423-12977-0

– DTV –

KT 9.50 EUR

Haiku

Haiku – das ist die kürzeste aller lyrischen Formen, die wir in der Weltliteratur kennen, dreizeilige Gedichte, im 16. und 17. Jahrhundert in Japan ausgebildet und nur dort bis heute überliefert in lebendiger Tradition. „Mittagsstille -/ das Schrillen der Zikaden dringt / ein in die Felsen.“ – so lautet ein klassisches Haiku des berühmtesten Haiku-Dichters Bash. Die klare Poesie und die nur vermeintlich einfache Aussage ist sinnlich unmittelbar nachvollziehbar – wenn man sich darauf einläßt und den Abstand zu überwinden versucht, der unsere „westliche“ Kultur von Japan trennt. Chinesischer Buddhismus, Konfuzianismus und Taoismus leben im Haiku fort, vor allem jedoch ist diese Dichtung geprägt vom japanischen Zen, der im Haiku seinen literarischen Ausdruck findet. Einhundertfünfzig repräsentative Haiku hat der Herausgeber, der mehrere Jahre in Japan und für einige Zeit „ganz in der Haiku-Welt und Haiku-Sprache gelebt“ hat, ausgewählt und ins Deutsche übertragen. Sein ausführlicher Ess ay zu dieser uns fremden, aber faszinierenden Gattung erleichtert das Kennenler-nen und ermuntert zum Nachvollzug und zur Fortsetzung: Mach was aus mir, sagt das Haiku – oder auch: Spiel mit mir.

Personenportrait

Dietrich Krusche, geboren 1935 in Rypin/Polen, war Lektor für Deutsch an der University of Ceylon und an der Universität von Okayama in Japan und von 1981 bis 1997 Professor für interkulturelle Literaturvermittlung an der Universität in München. Er ist seit 1995 Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seit 1997 lebt er in Südfrankreich. Zahlreiche Veröffentlichungen.

Haiku .

Japanische Gedichte . Ausgew., übers. u. m. e. Essay hrsg. v. Dietrich Krusche . dtv Taschenbücher Bd.12478 . Neuausg. . 1997 .

978-3-423-12478-2

– DTV –

KT 7.90 EU

Haiku

Haiku .

Japanische Dreizeiler . Ausgew. u. übers. v. Jan Ulenbrook . Reclam Taschenbuch Bd.20199 . 2010 . 320 S. 19 cm .

978-3-15-020199-2

– Reclam, Ditzingen –

KT 9.95 EUR

Haiku

Haiku .

Japanische Dreizeiler . Ausgew. u. übers. v. Jan Ulenbrook . Reclam Universal-Bibliothek Nr.9400 . 1995 .

978-3-15-009400-6

– Reclam, Ditzingen –

KT 6.00 EUR

Haiku, Neue Folge

Nach der Ersten mit Erfolg vorgelegten Haiku-Anthologie folgt hier eine weitere, etwas schmalere Sammlung mit japanischen Dreizeilern. Sie sind vom Herausgeber nach den Themen: Neujahr, Frühling, Sommer, Herbst und Winter gegliedert und in der bewährten subtilen Manier übersetzt worden.

Rezension

„Worin für den westlichen Leser ein möglicher Gewinn liegt? Sich der Natur aufmerksamer zuzuwenden, ihrer verletzlichen Schönheit, dabei von sich selbst abzusehen und doch die im Haiku festgehaltene Stimmung auszukosten, dazu kann dieses preiswerte Gedichtbändchen anregen.“ — Fuldaer Zeitung

.

Japanische Dreizeiler . Ausgew. u. übers. v. Jan Ulenbrook . Reclam Universal-Bibliothek Nr.9690 . 1998 .

978-3-15-009690-1

– Reclam, Ditzingen –

KT 4.00 EUR