Archiv der Kategorie: Münchner Stadtteilbücher

München – Farbfotografien 2009-2015

viertlboeckIst das überhaupt noch denkbar — München, die Stadt der Touristen und Sehenswürdigkeiten, so zu photographieren, dass sogar Einheimische zweimal hinschauen müssen? Rainer Viertlböck (geb. 1958), Photograph und selbst gebürtiger Münchner, wollte genau das — und hat ‚einfach‘ den Standort gewechselt: Vom Helikopter, von Treppen und Türmen aus, mit Hilfe von Hebebühnen oder einem fern – gesteuerten Fluggerät erschließt er Blicke aus ganz neuen, ungewohnten Perspektiven. In Augenhöhe mit der Bavaria oder der verschneiten Quadriga auf dem Siegestor, hoch über dem Olympiazentrum, über Neuperlach oder dem Karolinenplatz schwebend, erscheint das Vertraute in anderem Licht, ist Neues zu entdecken. Wer weiß schon, dass das Dach der Ludwigskirche ein markantes Muster aus bunten Ziegeln hat und dass der Friedensengel zu einem regelrechten Sturzflug in die Achse der Prinzregentenstraße ansetzt. Rainer Viertlböck, vielfach ausgezeichneter Photograph, kam nach mehreren Jahren internationaler Arbeit in seine Heimatstadt zurück und sah sie mit neuen Augen. Seit 2009 arbeitet er an seiner ungewöhnlichen München-Serie, die neben den Wahrzeichen Münchens auch Luftaufnahmen von ganzen Stadtteilen, Plätzen, Straßenzügen und historischen und modernen Einzelbauten, etwa Helmut Jahns HighLight Towers, enthält.

 

Viertlböck, Rainer :   München .  
Farbfotografien 2009-2015 .   Mitarbeit: Pohlmann, Ulrich .   Herausgegeben von Borgmann, Nicola .   2015 .   240 S.   m. Farbtaf. .   308 mm .
978-3-8296-0721-6 
Schirmer/Mosel
GEB        49.80 EUR

Victor Klemperer

klemperer01

Eine sensationelle Erstveröffentlichung:

Einer der scharfsichtigsten Chronisten deutscher Geschichte über die „wilden Münchner Tage“ 1919

„Eine unentbehrliche Lektüre.“ Christopher Clark

„Man ist sofort eingenommen von Klemperers Ton.“ Daniel Kehlmann

Zum ersten Mal gedruckt: Victor Klemperers Schilderung des Chaos nach dem Ersten Weltkrieg und des Scheiterns der Münchner Räterepublik. Solch genaue, anschauliche Momentaufnahmen aus der belagerten Stadt findet man nirgendwo sonst. Ein bewegendes, mit Spannung zu lesendes Gesamtbild von diesem entscheidenden Wendepunkt der deutschen Geschichte – aus der Revolution von 1918/19 ging nicht nur die erste deutsche Demokratie hervor, zugleich kündigte sich in ihr das kommende Unheil an.

Klemperer, Victor :   Man möchte immer weinen und lachen in einem .  
Revolutionstagebuch 1919 .   Mit einem Vorwort von Christopher Clark .   Essay von Wolfram Wette .   2015 .   263 S.   Mit 18 Abbildungen .   215 mm .
978-3-351-03598-3 
Aufbau-Verlag
GEB        19.95 EUR

Spaziergänge


spaziergaenge
Sieben Spaziergänge zu den Wohnungen, Ateliers, Gartenhäusern und Salons von Münchens berühmten Frauen. Die lebendige und vielbeachtete Dokumentation weiblicher Prominenz und Präsenz aus fünf Jahrhunderten.

München – die Stadt berühmter Frauen wie Sophie Scholl und Gabriele Munter, Franziska zu Reventlow und Ricarda Huch, Therese Giehse und Lena Christ, Adelaide von Savoyen und Constanze Hallgarten. Schriftstellerinnen und Malerinnen, Schauspielerinnen und Sängerinnen, Politikerinnen und Pazifistinnen haben das Bild von München geprägt, haben hier gelebt, geliebt, gelitten, für sich und andere Freiheiten erkämpft, Verwirrung gestiftet und sind weit über München hinaus bekannt geworden.

Festner, Katharina ; Raabe, Christiane :   Spaziergänge durch das München berühmter Frauen .  
Aktualis. Neuausg. .   2008 .   152 S.   m. zweifarb. Pln. u. zahlr. Abb. .   19 cm .
978-3-7160-3604-4    
Arche Verlag
KT        14.80 EUR

Unser München.

unsermuenchen

München das ist nicht nur Altstadt, Schwabing, Haidhausen oder Glockenbachviertel. Zu München gehören viele Stadtteile. Längst nicht alle tauchen in den offiziellen Bezirksnamen auf. Das Buch „Unser München“ bietet endlich einen Überblick über alle Münchner Viertel, von denen viele aus eingemeindeten Dörfern, Weilern und sogar Städten hervorgegangen sind.
Kurzweilig aufbereitet und reich bebildert mit faszinierenden Fotos von Marc Schäfer macht das Buch neugierig auf ganz München abseits der bekannten Trampelpfade. Dazu viele Tipps, warum sich ein Besuch auch in „fremden“ Stadtteilen lohnt. Mit allen Stadtvierteln von A wie Ackermannbogen bis Z wie Zamilapark.

Arz, Martin ; Schäfer, Marc :   Unser München .  
Das Stadt-Teil-Buch. Mit allen Münchner Vierteln .   2011 .   280 S.   m. farb. Übers.-Ktn. u. zahlr. Farbfotos .   23 x 24 cm .
978-3-940839-17-6 
Hirschkäfer
KT        26.00 EUR  

Verlorene Lebenswelten

 

lebenswelten01Zwischen 1890 und dem Ersten Weltkrieg veränderte sich die Stadt: Mehrstöckige Wohnbauten verdrängten die bisher vorherrschenden kleinen Häuser. Die Boden- und Bauspekulation ließen die Arme-Leute-Häuser auch Herbergen genannt fast vollständig verschwinden. Einige wenige Bauten konnten jedoch dem Wandel der Zeit trotzen und blieben bis in die 1960er Jahre neben den modernen Wohngebäuden bestehen.
Die im Rahmen eines Fotowettbewerbs der Süddeutschen Zeitung aufgetauchten privaten Fotoserien zeigen diese Relikte einer schon damals längst vergangenen Welt. Sie geben erstaunliche Einblicke in die sozialen Gegebenheiten und den Alltag der Münchner Vorstädte.
Der ehemalige Leiter des Stadtarchivs München, Dr. Richard Bauer, nimmt sich der Geschichte vom Niedergang der Herbergsviertel an und kommentiert die einmaligen Privataufnahmen, die sowohl den sozialen wie auch den städtebaulichen Umbruch dieser Jahre veranschaulichen.

 

Bauer, Richard. Verlorene Lebenswelten.
– Volk, München –
   978-3-86222-152-3
19.90 EUR

Haidhausen

arz haidhausen

Arz, Martin :   Haidhausen .  
Reiseführer für Münchner   2013 .   Getr. Pag.   Mit zahlr. Farb- u. SWAbb. sowie farb. Pln. .   215 mm .
978-3-940839-29-9     
Hirschkäfer
KT        16.90 EUR

Die etwas anderen Stadtteilbücher: Klein, stark, schwarz. In Zusammenarbeit mit dem Franz Schiermeier Verlag bringen wir eine neue Serie mit Münchner Viertelbüchern. Nach „Maxvorstadt“ und „Isarvorstadt“ kommt nun „Haidhausen“ aus dem Hirschkäfer Verlag.
Aufgeteilt in übersichtliche Kapitel wie Geschichte, Kultur, Soziales etc., flott geschrieben und reich bebildert, dazu auch noch im praktischen Westentaschenformat sind Die Kleinen Schwarzen unentbehrliche Begleiter beim Erkunden und Entdecken des Viertels.

Dehio. München und Oberbayern

dehio01

Dehio, Georg :   Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler .

Bayern .   Tl.4 .
München und Oberbayern .   Bearb. v. Ernst Götz, Heinrich Habel, Karlheinz Hemmeter u. a. .   3. Aufl. .   2006 .   XV, 1355 S.   m. Pln., 26 Ktn.-Skizzen. .   18,5 cm .
978-3-422-03115-9    
Deutscher Kunstverlag
LN        58.00 EUR  

Oberbayern mit seiner überreichen Kunstlandschaft wird hier in einer aktualisierten Auflage umfassend dargestellt.
Der Band wurde 16 Jahre nach der Neubearbeitung von 1990 gründlich überarbeitet und berücksichtigt die neuesten Forschungsergebnisse. Er erfasst rund 2 500 Orte, darunter ausführlich die Landeshauptstadt München. Zahlreiche Lagepläne und Grundrisse sowie ein ausführlicher Kartenteil ergänzen ihn. Das beliebte Reiseland Oberbayern bietet seinen Besuchern neben der grandiosen Landschaft bau- und kunsthistorisch reiche Städte wie die Metropole München, die Bischofssitze Eichstätt und Freising, den ehemaligen Herzogssitz Ingolstadt, zahlreiche lokale Zentren wie Rosenheim, Wasserburg, Mühldorf, Altötting oder Traunstein. Zudem gibt es zauberhafte kleine Märkte und Dörfer mit einzigartiger Ortsanlage, Baustruktur und hochwertigen Denkmälern wie majestätischen Klosteranlagen und Wallfahrtskirchen, Schlössern und Burgen, Stadtmauern, Rat- und Bürgerhäusern. Es finden sich nicht nur Bauten aus Barock und Rokoko, die die Kunstlandschaft Oberbayerns stark geprägt haben, sondern auch Denkmäler aus allen anderen Kunstepochen bis ins 20. Jahrhundert.
Autorenportrait

Georg Dehio (1850-1932) wechselte Anfang der 1870er Jahre nach dem Studium der Geschichte bei Waitz und Sybel in Göttingen und Bonn zur Kunstgeschichte über. Er war Privatdozent in München und später Ordinarius in Königsberg und bis 1918 in Straßburg. In seinen letzten Tübinger Lebensjahren (ausschließlich gewidmet der ‚Geschichte der Deutschen Kunst‘) wurden ihm zahlreiche hohe Ehrungen zuteil.

München. Kunst & Kultur

billerrasp

Biller, Josef H. ; Rasp, Hans-Peter :   München Kunst & Kultur .  
Lexikon, Stadtführer, Handbuch. Stadtgeschichte, Architektur, Museen .   4., aktualis. Aufl. .   2014 .   488 S.   m. zahlr. meist farb. Abb. sowie Grundrissen u. Pln. .   23,5 cm .
978-3-517-06977-7    
Südwest-Verlag
GEB        34.00 EUR


700 Sehenswürdigkeiten: Kirchen, Schlösser, Museen und Gärten – dieses Buch besticht durch seine einzigartige Systematik und übersichtliche Gestaltung. Es ist reich bebildert mit Illustrationen, Photos und Plänen.

Jüdisches München

juedisches

Kluy, Alexander :   Jüdisches München .  
Mandelbaum City Guide   2009 .   221 S.   m. Pln. u. zahlr. Abb. .   21 cm .
978-3-85476-314-7     22 87 84 30
Mandelbaum –     KNV U               WG:  311
KT        19.90 EUR

 

Das jüdische München führt den Leser und die Leserin durch eine spannende Stadt, die weitaus mehr zu bieten hat als Weißwurst, Oktoberfest und Viktualienmarkt. 2007 wurde in München, zentral gelegen, Deutschlands wohl spektakulärste neue Synagoge der auf rund 9000 Mitglieder angewachsenen Israelitischen Kultusgemeinde eingeweiht. Die Geschichte der Juden in München ist wechselhaft gewesen. Das erste Pogrom datiert von 1285. 300 Jahre lang durfte sich danach kein Jude in München aufhalten.
Nach 1871 wurde die »Kunststadt« zum Anziehungspunkt: unter anderem für Max Liebermann, Erich Mendelsohn, Ernst Bloch, Lion Feuchtwanger, Therese Giehse, Schalom Ben-Chorin wurden hier geboren; Gershom Scholem und Walter Benjamin studierten hier. Jüdische Münchner prägten das Stadtbild durch Hofbräuhaus, Prinzregententheater, Villen. Andere leiteten Banken, Kunsthandlungen, Brauereien, Verlage, Kaufhäuser. Oder heirateten Thomas Mann.
Das Buch bietet Stadtspaziergänge zu Sehenswürdigkeiten und unbekannteren Orten, an denen sich das »jüdische München« wiederfindet.
»Mei Ruah möcht i hamm und a Revolution,
A Ordnung muaß sei und a Judenpogrom,
A Diktatur ghört hera und glei davo ghaut:
Mir zoagens Enk scho wia ma Deutschland aufbaut!«
So untertitelte Karl Arnold 1923 seine Karikatur eines Münchners (mit Hakenkreuzen anstatt Pupillen).
Autorenportrait

Alexander Kluy, geb. 1966 studierte Literaturwissenschaften, arbeitete im Verlagswesen und lebt heute als Journalist und Autor inMünchen. Er ist regelmäßiger Mitarbeiter zahlreicher deutscher, österreichischer und Schweizer Zeitungen und Zeitschriften und schrieb Bücher über Wien, den Bodensee und das jüdische München.