Archiv der Kategorie: Bavarica

Mauern, Tore, Bastionen

bastionen

Schon die erste urkundlich erwähnte Siedlung „Munichen“ im 12. Jahrhundert war mit einer Befestigung umgeben. Sie zeichnet sich im heutigen Stadtbild ebenso ab wie ihre späteren Erweiterungen und Verstärkungen. Im Lauf der Jahrhunderte jedoch wurden einzelne Stadttore und Wehrtürme verändert, überbaut oder auch ganz abgebrochen. Mit der Aufgabe der Befestigung Münchens im Jahr 1791 verschwanden nicht nur die mittelalterlichen Stadtmauern, sondern auch die barocken Bastionen. War bis zum Zweiten Weltkrieg noch relativ viel originale Substanz der einstigen Münchner Befestigungsanlagen erhalten, so ist heute davon nur noch wenig zu sehen.
Brigitte Huber rekonstruiert anhand reichen Bildmaterials aus den Sammlungen des Historischen Vereins von Oberbayern, des Stadtarchivs München und des Münchner Stadtmuseums die Entwicklung und den Verlauf der Stadtbefestigungen. Sie schildert die Anlage und die Veränderungen der Stadttore und benennt die zahlreichen Wehrtürme. Anschauliches Kartenmaterial hilft bei der Lokalisierung nicht mehr existenter Bausubstanz.

 

Huber, Brigitte :   Mauern, Tore, Bastionen .  
München und seine Befestigungen .   2015 .   168 S.   m. zahlr. Abb. .   21,5 x 24 cm .
978-3-86222-182-0 
Volk, München
GEB        29.90 EUR

München – Farbfotografien 2009-2015

viertlboeckIst das überhaupt noch denkbar — München, die Stadt der Touristen und Sehenswürdigkeiten, so zu photographieren, dass sogar Einheimische zweimal hinschauen müssen? Rainer Viertlböck (geb. 1958), Photograph und selbst gebürtiger Münchner, wollte genau das — und hat ‚einfach‘ den Standort gewechselt: Vom Helikopter, von Treppen und Türmen aus, mit Hilfe von Hebebühnen oder einem fern – gesteuerten Fluggerät erschließt er Blicke aus ganz neuen, ungewohnten Perspektiven. In Augenhöhe mit der Bavaria oder der verschneiten Quadriga auf dem Siegestor, hoch über dem Olympiazentrum, über Neuperlach oder dem Karolinenplatz schwebend, erscheint das Vertraute in anderem Licht, ist Neues zu entdecken. Wer weiß schon, dass das Dach der Ludwigskirche ein markantes Muster aus bunten Ziegeln hat und dass der Friedensengel zu einem regelrechten Sturzflug in die Achse der Prinzregentenstraße ansetzt. Rainer Viertlböck, vielfach ausgezeichneter Photograph, kam nach mehreren Jahren internationaler Arbeit in seine Heimatstadt zurück und sah sie mit neuen Augen. Seit 2009 arbeitet er an seiner ungewöhnlichen München-Serie, die neben den Wahrzeichen Münchens auch Luftaufnahmen von ganzen Stadtteilen, Plätzen, Straßenzügen und historischen und modernen Einzelbauten, etwa Helmut Jahns HighLight Towers, enthält.

 

Viertlböck, Rainer :   München .  
Farbfotografien 2009-2015 .   Mitarbeit: Pohlmann, Ulrich .   Herausgegeben von Borgmann, Nicola .   2015 .   240 S.   m. Farbtaf. .   308 mm .
978-3-8296-0721-6 
Schirmer/Mosel
GEB        49.80 EUR

Victor Klemperer

klemperer01

Eine sensationelle Erstveröffentlichung:

Einer der scharfsichtigsten Chronisten deutscher Geschichte über die „wilden Münchner Tage“ 1919

„Eine unentbehrliche Lektüre.“ Christopher Clark

„Man ist sofort eingenommen von Klemperers Ton.“ Daniel Kehlmann

Zum ersten Mal gedruckt: Victor Klemperers Schilderung des Chaos nach dem Ersten Weltkrieg und des Scheiterns der Münchner Räterepublik. Solch genaue, anschauliche Momentaufnahmen aus der belagerten Stadt findet man nirgendwo sonst. Ein bewegendes, mit Spannung zu lesendes Gesamtbild von diesem entscheidenden Wendepunkt der deutschen Geschichte – aus der Revolution von 1918/19 ging nicht nur die erste deutsche Demokratie hervor, zugleich kündigte sich in ihr das kommende Unheil an.

Klemperer, Victor :   Man möchte immer weinen und lachen in einem .  
Revolutionstagebuch 1919 .   Mit einem Vorwort von Christopher Clark .   Essay von Wolfram Wette .   2015 .   263 S.   Mit 18 Abbildungen .   215 mm .
978-3-351-03598-3 
Aufbau-Verlag
GEB        19.95 EUR

Victor Klemperer

klemperer02

Victor Klemperer wurde 1881 in Landsberg/Warthe als achtes Kind eines Rabbiners geboren. 1890 übersiedelte die Familie nach Berlin, wo der Vater zweiter Prediger einer Reformgemeinde wurde. Er studierte von 1902 bis 1905 Philosophie, Romanistik und Germanistik in München, Genf, Paris, Berlin. Bis er 1912 das Studium in München wieder aufnahm, lebte er in Berlin als Journalist und Schriftsteller.
1940 erfolgte eine Zwangseinweisung in ein Dresdener Judenhaus. Nach seiner Flucht aus Dresden im Februar 1945 kehrte Klemperer im Juni aus Bayern nach Dresden zurück. 1950 wurde Abgeordneter des Kulturbundes in der Volkskammer der DDR und erhielt 1952 Nationalpreis III. Klasse. 1960 verstarb Victor Klemperer in Dresden.

Klemperer, Victor :   Man möchte immer weinen und lachen in einem, 3 Audio-CDs .  
Revolutionstagebuch 1919 .   230 Min. .   Gesprochen von Klaußner, Burghart .   Aufbau audio   2015 .
978-3-945733-09-7     
Aufbau-Verlag
CD        fPr        16.99 EUR

Das große bairische Gstanzlbuch.

eichenseer01
„Aber Schniederhüpfl, aber Sausangel könnts singen auf d‘ Nacht …“, wetterte der Wiesenpater von Ismaning 1779 in einer Rosenkranzpredigt gegen die Burschen, deren Gstanzl, Schnaderhüpfl oder Gsangl mehr oder weniger der eindeutigen Liebeswerbung dienten.
Erfreute das „geistige Fingerhackln“ mit improvisierten gesungenen Vierzeilern in früheren Zeiten vor allem das Publikum in den ländlichen Wirtsstuben, auf den Tanzböden, bei den Kirchweihfesten und Heimgängen, auf Hochzeiten und in geselligen Kreisen, so erlebt es heute eine Renaissance als Politiker-Schelte, als „Dablecka“, in großen städtischen Sälen, auf Bühnen, in Bierzelten und bei Starkbierfesten bzw. als volksmusikalische Unterhaltung mit Schnaderhüpflsängern
und -sängerinnen.
Adolf Eichenseer hat sein Leben lang Volksmusik gesammelt, natürlich auch urwüchsige und deftige Vierzeiler, die bei manchen strengen Volksmusikpflegern auf dem Index stehen. Jetzt gibt er sie erstmalig in seinem „großen bairischen Gstanzlbuch“ heraus.
Eichenseer, Adolf :   Das große bairische Gstanzlbuch .  
Hat oaner oans gsunga .   11.2014 .   256 S., mit zahlreichen Illustrationen – 24,0 x 17
978-3-86222-153-0    
Volk Verlag
Gb        19.90 EUR  

Gebrauchsanweisung für Bayern.

jonas01

Wo liegt Bayern? Wer lebt dort? Franken, Schwaben, Oberpfälzer, Allgäuer, Bayern, Zugereiste? Was hat es mit dem Vielvölkerstaat Bayern auf sich? Wie setzt sich das Volk der Bayern zusammen, und wer darf sich Bayer nennen? Stimmt es, dass die Lieblingsbeschäftigung der Bayern Fingerhakeln, Schuhplatteln und – Granteln ist? Bruno Jonas, scharfzüngiger Kabarettist und Niederbayer, legt seine besondere Beziehung zum Land der Zwiebeltürme und Schweinshaxn, der glitzernden Seen und saftiggrünen Buckelwiesen, der Barockklöster und Biergärten dar – logisch, dass dabei Kultstars wie König Ludwig und die Dreifaltigkeit CSU, BMW und FCB nicht fehlen dürfen.

Jonas, Bruno :   Gebrauchsanweisung für Bayern .  
Piper Taschenbuch   Bd.7500 . Gebrauchsanweisung   14. Aufl. .   2008 .   179 S.   19,5 cm .
978-3-492-27500-2 
Piper –     KNV U VA
KT        14.99 EUR  

Gebrauchsanweisung für München.

grasberger01

Manche glauben, München bestehe nur aus Dallmayr und Maximilianstraße, Käfer-Zelt und Schickimicki, Freizeitspaß im Voralpenland und einer Stadtsilhouette ohne Hochhäuser. Aber München ist mehr. Hinter den Kulissen der Film- und Bierstadt gibt es Skurriles und Vielfältiges zu entdecken, nicht nur im Englischen Garten oder an den Stammtischen der bayerischen Grantokratie. Thomas Grasberger ergründet das kulturelle Leben jenseits von Oktoberfest, Gasteig und Tollwood; er erkundet die Seele des „echten“ Münchners, seine Föhnfühligkeit und andere Hinterfotzigkeiten des lokalen Wetters. Der Autor führt uns in eine Zeit, als Schwabing noch Boheme bedeutete und Giesing noch ein Arbeiterviertel war.

 

Grasberger, Thomas :   Gebrauchsanweisung für München .  
Piper Taschenbuch   Bd.7625 . Gebrauchsanweisung   Überarb. u. erw. Neuausg. .   2012 .   201 S.   19,5 cm .
978-3-492-27625-2 
Piper –     KNV U VA
GEB        14.99 EUR

Spaziergänge


spaziergaenge
Sieben Spaziergänge zu den Wohnungen, Ateliers, Gartenhäusern und Salons von Münchens berühmten Frauen. Die lebendige und vielbeachtete Dokumentation weiblicher Prominenz und Präsenz aus fünf Jahrhunderten.

München – die Stadt berühmter Frauen wie Sophie Scholl und Gabriele Munter, Franziska zu Reventlow und Ricarda Huch, Therese Giehse und Lena Christ, Adelaide von Savoyen und Constanze Hallgarten. Schriftstellerinnen und Malerinnen, Schauspielerinnen und Sängerinnen, Politikerinnen und Pazifistinnen haben das Bild von München geprägt, haben hier gelebt, geliebt, gelitten, für sich und andere Freiheiten erkämpft, Verwirrung gestiftet und sind weit über München hinaus bekannt geworden.

Festner, Katharina ; Raabe, Christiane :   Spaziergänge durch das München berühmter Frauen .  
Aktualis. Neuausg. .   2008 .   152 S.   m. zweifarb. Pln. u. zahlr. Abb. .   19 cm .
978-3-7160-3604-4    
Arche Verlag
KT        14.80 EUR

Ringseis‘ Bayerisches Wörterbuch

ringseis01

6000 Stichwörter sind im lexikalischen Teil dieses Wörterbuchs aufgeführt, das Auskunft gibt über Schreibung, Aussprache, Herkunft und Verwendung dieser bayerischen Wörter.

Die „Grammatikalischen Anmerkungen“ führen noch weiter in den korrekten Gebrauch der Mundart ein; zusätzliche Informationen werden auch in den Kapiteln „Kurz- und Koseformen von Vornamen“ und „Bayerische Schimpf- und Scherznamen“ geboten.

Ringseis, Franz :   Ringseis‘ Bayerisches Wörterbuch .  
Wortschatz, Worterlärung, Wortschreibung. 6000 Stichwörter .   3. Aufl. .   2009 .   368 S.   18 cm .
978-3-89251-350-6
Bayerland
GEB        19.90 EUR

Mia san mia.

fiedler01

Seit die „Boiari“ aus dem Nebel der Völkerwanderung aufgetaucht sind, halten sie sich für etwas Besonderes. Nichtbayern, Nachbarn oder Feinde (was für die Bayern eigentlich immer dasselbe war) sehen das mit einer Mischung
aus Abscheu und Bewunderung, aber sie nehmen es hin. Denn bei den Bayern entfaltet die Geschichte ihre ganze Farbigkeit, malt das Geschehen immer noch etwas bunter, prächtiger, oft auch maßloser als im Rest Deutschlands. Teja Fiedler spannt ein Panorama, das vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart reicht. Da gibt es Kaiser (nicht nur im Fußball), Könige (normale und verrückte), Kriege um Land, Religion und Bier, aufsässige Bauern und große Literaten, Kunst und Kultur wie in kaum einer anderen Region. Bayern ist weit mehr als Ludwig-Kult, Laptop und Lederhose, das zeigt Teja Fiedler ebenso amüsant wie spannend.

Fiedler, Teja :   Mia san mia .  
Die andere Geschichte Bayerns .   2014 .   384 S.   2 Farbabb. .   220 mm .
978-3-492-05553-6 
Piper
GEB        24.99 EUR