Münchner Palais

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Konstantin Köppelmann und Dietlind Pedarnig stellen die Münchner Palais erstmalig in einen bis heute fehlenden Gesamtkontext. Durch umfangreiches Bildmaterial, Rekonstruktionszeichnungen und Lagepläne lassen sie nicht nur die Architektur der „Paläste“ lebendig werden, sondern auch die wechselhaften Biografien ihrer Bewohner, die im politischen und kulturellen Leben der Stadt oft schillernde Rollen einnahmen.Die Münchner Palais zählten vor dem Zweiten Weltkrieg zu den Architekturjuwelen Deutschlands. Klangvolle Namen wie Henrico Zuccalli, François de Cuvilliés, Jean Baptiste Métivier oder Leo von Klenze standen für höchstes baumeisterliches Handwerk und prachtvolle Ausstattungskunst. Doch nur wenige Gebäude haben die Bombenangriffe zwischen 1940 und 1945 unbeschadet überlebt. Die meisten wurden – schwer zerstört – in der Phase der Schuttbeseitigung und des Wiederaufbaus in den Nachkriegsjahren ganz beseitigt. Der vorliegende Band dokumentiert erstmals adeliges Bauen in München vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Anhand umfangreichen Bild- und Quellenmaterials gelingt es den Autoren, den ursprünglichen und den heutigen Bestand aufzuzeigen. In 54 ausführlichen Einzelporträts stellen sie damit ein Stück Münchner Architekturgeschichte in den Kontext der politischen und sozialen Zeitläufe und lassen nicht nur die Palais, sondern auch deren Bewohner wieder lebendig werden.
Pedarnig, Dietlind ; Köppelmann, Konstantin :   Münchner Palais .  
1. Aufl. .   2016 .   Sprache: Deutsch.  792 S.   308 mm .
978-3-86906-820-6    
BUCH & media –  ;  – Allitera Verlag
GEB        78.00 EUR